Zeigen und Verbergen

Zum Doppelgestus der digitalen Visual Effects im Hollywood-Kino

Obwohl heutige Filme kaum mehr ohne Effekte auskommen, gelten digitale Visual Effects häufig als Störfaktor oder bloßes Spektakel. Nur selten werden althergebrachte Diskurse und Vorurteile hinterfragt und Visual Effects oft als lediglich ins Digitale transformierte Effekte gesehen.

Für einen neuen Zugang zu diesem bisher unterrepräsentierten Medienphänomen schlägt Katrin von Kap-herr die Betrachtung der digitalen Visual Effects unter einem Doppelgestus des gleichzeitigen Zeigens und Verbergens vor. Dies lässt eine neue Lesart der Visual Effects zutage treten, welche sich deutlich von den Strategien der analogen Vorgänger absetzt. Die Untersuchung schließt damit eine Lücke für eine deutschsprachige Leserschaft.

34,99 € *

2018-04-24, 224 Seiten
ISBN: 978-3-8376-4192-9

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Katrin von Kap-herr

Katrin von Kap-herr, Fachhochschule und Universität Potsdam, Deutschland

... mit Katrin von Kap-herr,

1. Warum ein Buch zu diesem Thema?

Zu Special und Visual Effects gibt es kaum wissenschaftliche Literatur, die sich aus einer medien- und kulturgeschichtlichen Sicht annähert – weder im internationalen und schon gar nicht im deutschsprachigen Kontext. Weit verbreitet sind hingegen Handbücher für Praktiker der Filmbranche, die aber ganz anders an Visual Effects herangehen.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Das Buch eröffnet nicht nur eine neue Perspektive auf Filmeffekte, vielmehr, da es gegenwärtig kaum mehr Filme ohne Effekte gibt, stehen Visual Effects auch für eine mediale Veränderung des Films und des Filmeschauens an sich.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Während in der Filmpraxis digitale Visual Effects längst zur Selbstverständlichkeit des Filmemachens geworden sind, fällt der Filmforschung die Untersuchung immer noch schwer. Umso wichtiger sind daher neue Modelle, so wie es die Theorie des gleichzeitigen Zeigens und Verbergens versucht, über die sich eine frische Debatte über die Veränderung der Medien produktiv und jenseits der Vorbehalte führen lässt.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Interessante Diskussionen gäbe es sicher nicht nur mit Film-, Medien- und Kulturwissenschaftler_innen, ich stelle mir auch den Austausch mit Cineast_innen und Praktiker_innen aus der Filmbranche spannend vor sowie mit allen, die sich über Medienphänomene im Wandel austauschen wollen.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Wer glaubt, dass Visual Effects nur Spektakel ohne Inhalt sind, wird nach dieser Lektüre Filme und digitale Medien mit anderen Augen betrachten.

Autor_in(nen)
Katrin von Kap-herr
Buchtitel
Zeigen und Verbergen Zum Doppelgestus der digitalen Visual Effects im Hollywood-Kino
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
224
Ausstattung
kart., zahlr. Abb.
ISBN
978-3-8376-4192-9
DOI
Warengruppe
1744
BIC-Code
JFD APFA JFCA
BISAC-Code
PER004030 SOC052000 SOC022000
THEMA-Code
JBCT ATF JBCC1
Erscheinungsdatum
2018-04-24
Auflage
1
Themen
Popkultur, Film, Technik
Adressaten
Filmwissenschaft, Medienwissenschaft, Medienkulturwissenschaft, Kulturwissenschaft, Philosophie
Schlagworte
Visual Effects, Effekte, Digitalität, Film, Medien, Attraktion, Popkultur, Technik, Medienästhetik, Medienwissenschaft

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