Die Bonner Republik 1945–1963 – Die Gründungsphase und die Adenauer-Ära

Geschichte – Forschung – Diskurs

Die Bonner Republik ist als Zeit des Wiederaufbaus und beginnender Prosperität in das regionale, politisch-nationale und kulturelle Gedächtnis der Bundesrepublik Deutschland eingegangen. Teil dieses Bildes ist auch die Vorstellung einer spezifisch rheinischen Disposition und die daraus resultierenden positiven Einflüsse auf die Identitätsbildung der Bundesrepublik.

Die Beiträger_innen dieses Bandes, der den Auftakt einer Trilogie zur Bonner Republik bildet, reflektieren die Tragfähigkeit des öffentlichen Erinnerungsbildes zur Gründungsphase der BRD und der Adenauer-Ära.

Kapitel-Übersicht

  1. Frontmatter

    Seiten 1 - 4
  2. Inhalt

    Seiten 5 - 6
  3. Vorwort

    Seiten 7 - 8
  4. Konzepte und Dimensionen des Forschungsschwerpunkts Bonner Republik in Düsseldorf

    Zur Konzeption des Forschungsschwerpunkts. Bonner Republik im Kontext von Wissenschaft und Öffentlichkeit im 21. Jahrhundert

    Seiten 11 - 28
  5. Nachkriege im Zeichen der Demokratie

    Seiten 29 - 56
  6. Perspektiven von Kultur und Bildung im Westen. Ein Versprechen auf dem Weg zu den Zentenarien von Bauhaus und Weimarer Republik

    Seiten 57 - 82
  7. Forschungsperspektiven

    Christliches Abendland am Rhein - ein politisches Denkmodell der frühen Bonner Republik. Ein Essay

    Seiten 85 - 96
  8. Auferstanden aus Ruinen? Rückwärtsgewandtheit am literarischen Neubeginn nach 1945

    Seiten 97 - 132
  9. Neue Gärten braucht das Land. ,Entnazifizierung' und ,Amerikanisierung' der Gartenkunst im Rheinland

    Seiten 133 - 178
  10. Nachkriegsbilder. Die Einsamkeit des Rudolf Schwarz

    Seiten 179 - 224
  11. Wie allgemein kann man trauern? Plastische Bilder der Erinnerung in der frühen Nachkriegszeit und ihre Voraussetzungen

    Seiten 225 - 264
  12. Kennwort: "Askarispende". Koloniale Kontinuitäten der Ära Adenauer und darüber hinaus

    Seiten 265 - 304
  13. Chaos, Kontinuität und Aufbruch. Avantgarde und Moderne in Museen und Ausstellungen an Rhein und Ruhr in der Mitte des 20. Jahrhunderts

    Seiten 305 - 330
  14. Rheinische Künstler zwischen Demokratie und Markt in den 1960er Jahren

    Seiten 331 - 384
  15. Autorinnen und Autoren

    Seiten 385 - 390
  16. Namensregister

    Seiten 391 - 402
  17. Ortsregister

    Seiten 403 - 408
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39,99 € *

2018-07-19, 408 Seiten
ISBN: 978-3-8376-4218-6

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Gertrude Cepl-Kaufmann

Gertrude Cepl-Kaufmann, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Deutschland

Jasmin Grande

Jasmin Grande, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Deutschland

Ulrich Rosar

Ulrich Rosar, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Deutschland

Jürgen Wiener

Jürgen Wiener, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Deutschland

1. Warum ein Buch zu diesem Thema?

In der Tagespresse kommt die Bonner Republik zur Zeit überraschend oft vor. So wird sie als rheinisch geprägte Staatsform gern mit dem aktuellen Geschehen in der Berliner Republik verglichen. Insgesamt zeigt sich, dass mit dem Stichwort ›Bonner Republik‹ etwas anderes gemeint ist als z.B. mit Bundesrepublik. Aber wer versteht was, wenn sie/er von Bonner Republik spricht? Das ist der Ausgangspunkt des Bandes.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Was macht(e) die Bonner Republik aus? Unter dieser Frage versammelt der Band eine Vielzahl an disziplinären und institutionellen Zugriffen auf den Themenkomplex Bonner Republik. Dabei steht fest, dass die Inhalte und Konnotationen, die mit der Bonner Republik verbunden werden, vom jeweiligen Fragesteller abhängig sind. In Abgrenzung zur Bundesrepublik zielt das Themenfeld der Bonner Republik auf die dezidiert rheinische Lesart des politischen Systems.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Das Thema ist hochaktuell, das Forschunsgfeld zur Nachkriegszeit ist in den verschiedenen Disziplinen sehr ausdifferenziert, aber der inter- und transdisziplinäre Blick auf das, was wir konstruieren, wenn wir von Bonner Republik sprechen, ist ein Desiderat, über das wir reden müssen, wenn wir die Forschungen zur Nachkriegszeit in den aktuellen Kontext setzen wollen.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Mit Zeitgenossen der Bonner Republik in Politik, Kunst, Kultur, Wirtschaft, etc. Vor der Frage nach der Veränderung der politischen Debattenkultur mit Vertreter_innen der aktuellen Politik. Mit unseren Studierenden, für die das Konstrukt Bonner Republik nicht biographisch gefüllt ist.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Was meinen wir, wenn wir von ›der‹ Bonner Republik reden?

»Dies ist ein spannender Auftakt einer interdisziplinären Zusammenarbeit von Vertretern der Geisteswissenschaften im Zuge des Projekts Bonner Republik.«
Michael Lausberg, http://www.scharf-links.de, 16.09.2018
Besprochen in:
www.lehrerbibliothek.de, 25.10.2018, Dieter Bach
Buchtitel
Die Bonner Republik 1945–1963 – Die Gründungsphase und die Adenauer-Ära Geschichte – Forschung – Diskurs
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
408
Ausstattung
kart., Klebebindung, 38 SW-Abbildungen, 20 Farbabbildungen
ISBN
978-3-8376-4218-6
DOI
Warengruppe
1558
BIC-Code
HBJD HBLW3 HBTB
BISAC-Code
HIS014000 HIS037070 HIS054000
THEMA-Code
NHD NHTB
Erscheinungsdatum
2018-07-19
Auflage
1
Themen
Politik, Kulturgeschichte
Adressaten
Sozialwissenschaft, Geschichtswissenschaft, Germanistik, Literaturwissenschaft, Kunstgeschichte, Kunstwissenschaft, Kulturwissenschaft sowie die interessierte Öffentlichkeit
Schlagworte
Bonner Republik, Konrad Adenauer, Rheinland, 1949-1990, Stunde Null, Wirtschaftswunder, Kulturgeschichte, Politik, Deutsche Geschichte, Zeitgeschichte, Erinnerungskultur, Geschichtswissenschaft

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