POP

Kultur & Kritik (Jg. 7, 1/2018)

»POP. Kultur und Kritik« analysiert und kommentiert die wichtigsten Tendenzen der aktuellen Popkultur in den Bereichen von Musik und Mode, Politik und Ökonomie, Internet und Fernsehen, Literatur und Kunst. Die Zeitschrift richtet sich sowohl an Wissenschaftler_innen und Student_innen als auch an Journalist_innen und alle Leser_innen mit Interesse an der Pop- und Gegenwartskultur.

Im zwölften Heft schreiben u.a. Paula-Irene Villa und Urs Stäheli.

16,80 € *

2018-04-27, 178 Seiten
ISBN: 978-3-8394-4246-3
Dateigröße: 47.5 MB

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Thomas Hecken

Thomas Hecken, Universität Siegen, Deutschland

Moritz Baßler

Moritz Baßler, Westfälische Wilhelms-Universität Münster, Münster, Deutschland

Robin Curtis

Robin Curtis, Universität Freiburg, Freiburg, Deutschland

Heinz Drügh

Heinz Drügh, Goethe-Universität Frankfurt a.M., Frankfurt a.M., Deutschland

Mascha Jacobs

Mascha Jacobs, Autorin und Journalistin, Deutschland

Nicolas Pethes

Nicolas Pethes, Universität Köln, Köln, Deutschland

Katja Sabisch

Katja Sabisch, Ruhr-Universität Bochum, Bochum, Deutschland

... mit Annekathrin Kohout

1. Warum eine Zeitschrift zu diesem Thema?

Wirklich nichts ist in der Alltags- und Medienkultur so präsent und prägend wie Pop! Unsere Zeitschrift »POP. Kultur und Kritik« hat sich 2012 gegründet, als Pop längst auch im Kanon der Hochkultur angekommen war, an Universitäten bereits Vorlesungen zur Pop-Literatur gehalten wurden und es im Feuilleton Artikel über Beyoncé gab. Es war schlicht und einfach notwendig, eine akademisch-feuilletonistische Zeitschrift zur Popkultur zu etablieren, wo es sonst fast nur solche zu moderner und zeitgenössischer Kunst und Literatur gab – besonders im deutschen Sprachraum.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihre Zeitschrift?

Die Perspektiven unserer Autor_innen sind vielfältig. Lange wurden Konsum und Pop überwiegend kulturpessimistisch betrachtet: als oberflächlich und kommerziell, künstlich und standardisiert. Mittlerweile werden die ehedem kritischen Charakteristika unter Intellektuellen und Akademikern weitestgehend wertgeschätzt. Unsere Zeitschrift ist eine Folge dieses Perspektivwechsels. Während uns die Etablierung der Sozialen Medien als bedeutendstes Alltags- und Kommunikationsmedium ein neues Untersuchungsfeld beschert hat, fordern uns die politischen Tendenzen in Europa derzeit zum erneuten Überdenken der Kategorien ›hohe‹ und ›niedere‹ Kultur sowie zum Unterscheiden von ›populär‹ und ›populistisch‹ heraus.

3. Welche Bedeutung kommt den Themen Ihrer Zeitschrift in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Ein Schwerpunkt unserer Zeitschrift – und auch unseres Blogs (pop-zeitschrift.de) - liegt auf der Untersuchung aktueller Themen. Dabei kann es sich um das neue Musikvideo von Miley Cyrus oder den Twitter-Account von Norbert Bolz handeln. Die Analysen und Kommentare sind nicht immer wissenschaftlich objektivierend, sondern manchmal auch persönlich oder politisch. Insofern bietet sie Wissenschaftler_iinnen ein Forum für ihre Ansichten und die Möglichkeit, Thesen oder Forschungsergebnisse einer größeren Öffentlichkeit zu vermitteln. Dadurch werden wiederum Forschungsdebatten angestoßen oder aufrecht erhalten.

4. Mit wem würden Sie Ihre Zeitschrift am liebsten diskutieren?

Am liebsten auch mit denen, über die wir schreiben.

5. Ihre Zeitschrift in einem Satz:

›Better sound through research.‹ (Bose)

Buchtitel
POP Kultur & Kritik (Jg. 7, 1/2018)
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
178
ISBN
978-3-8394-4246-3
DOI
10.14361/pop.2018.7.issue-1
Warengruppe
3510
BIC-Code
JFCA JFD
BISAC-Code
SOC022000 SOC052000
THEMA-Code
JBCC1 JBCT
Erscheinungsdatum
2018-04-27
Themen
Kultur, Popkultur, Medien, Zeitdiagnose
Adressaten
Kulturwissenschaften, Medienwissenschaften, Soziologie, Germanistik, Anglistik, Amerikanistik, Philosophie, Ethnologie, Musikwissenschaft, Gender Studies sowie insbesondere die interessierte Öffentlichkeit
Schlagworte
Pop, Zeitgeschichte, Populäre Kultur, Mode, Medien, Popkultur, Musik, Wirtschaft, Kulturwissenschaft, Zeitschrift, Kultur, Cultural Studies, Medienästhetik, Kultursoziologie

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