Grenzüberschreitungen – Migration, Heirat und staatliche Regulierung im europäischen Grenzregime

Eine Ethnographie

Je restriktiver die europäische Migrationspolitik in den letzten Jahrzehnten wurde, umso wichtiger wurde der »Ehegattennachzug« – oder »Familiennachzug« – als legale Möglichkeit der Einreise. Doch auch dieser Migrationsweg steht zunehmend im Fokus staatlicher Regulierung. Eine Sprachnachweispflicht sowie die Vergabe von Visa führen zu neuen Grenzsituationen weit vor Europas geographischen Außengrenzen. Diese nimmt Miriam Gutekunst in ihrer transnationalen Ethnographie zwischen Marokko und Deutschland in den Blick und begleitet Menschen durch das selektive Einreiseverfahren. Ihre Studie zeigt: In den Institutionen und Behörden wird dabei nicht nur über die Einreise entschieden, sondern es werden auch Integrationsparadigmen, Geschlechterverhältnisse sowie Vorstellungen von Liebe und Ehe verhandelt.

ca. 34,99 € *

2018-08-27, ca. 326 Seiten
ISBN: 978-3-8376-4249-0

Dieser Artikel erscheint am 27. August 2018

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Miriam Gutekunst

Miriam Gutekunst, Ludwig-Maximilians-Universität München, Deutschland

Autor_in(nen)
Miriam Gutekunst
Buchtitel
Grenzüberschreitungen – Migration, Heirat und staatliche Regulierung im europäischen Grenzregime Eine Ethnographie
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
ca. 326
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-8376-4249-0
Warengruppe
1729
BIC-Code
JFFN JPSN2
BISAC-Code
SOC007000 POL011000
THEMA-Code
JBFH JPSN
Erscheinungsdatum
2018-08-27
Auflage
1
Themen
Migration
Adressaten
Soziologie, Kulturanthropologie, Ethnologie, Politikwissenschaften
Schlagworte
Migration, Heirat, Marokko, Sprache, Integration, Liebe, Familiennachzug, Deutschland, Europäische Politik, Migrationspolitik, Soziologie, Recht

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