Vom Raum aus die Stadt denken

Grundlagen einer raumtheoretischen Stadtsoziologie

Städte tragen einen Namen. Sie sind immer einzigartig. Als Räume jedoch sind Städte Orte in einem machtvollen Gefüge. In ihnen lagern eine Vielzahl von ungleichen, sich überlappenden, aufeinander verweisenden Raumstrukturen, die sich mit Gewinn gesellschaftstheoretisch lesen lassen.

Eine raumtheoretische Perspektive auf Städte ermöglicht es, zwischen einer Differenzlogik von Räumen und einer Eigenlogik von Städten zu unterscheiden. Die raumtheoretische Sichtweise erlaubt zudem, die Brücke von der Soziologie zur Architektur und Planung zu schlagen.

Vor dem Hintergrund internationaler und interdisziplinärer Debatten um Raum vereint Martina Löw Forschungen zur Eigenlogik der Städte mit raumsoziologischen Analysen und zeigt dadurch, wie Städte über Raum das soziale Leben strukturieren. Das Spektrum der Beiträge reicht von methodologischen Überlegungen zur Raumanalyse über Fallstudien zu grundlagentheoretischen Perspektiven auf Gegenwart und Zukunft der Raumsoziologie sowie der raumtheoretischen Stadtsoziologie.

24,99 € *

2018-09-12, 198 Seiten
ISBN: 978-3-8376-4250-6

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Martina Löw

Martina Löw, TU Berlin, Deutschland

1. Warum ein Buch zu diesem Thema?

Moderne Gesellschaften können ohne Stadtsoziologie nicht verstanden werden. Raumtheorie bietet der Stadtsoziologie ein theoretisches Fundament, mit dem nach Ordnung gefragt werden kann. Im Buch werden die Grundlagen erläutert und zahlreiche Beispiele für ein raumtheoretisches Verständnis von Stadt gegeben.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Im Buch wird die Frage nach dem Leben in Städten zusammen mit dem fundamentalen Wandel der räumlichen Ordnung diskutiert. Die Stadt vergesellschaftet nicht nur in eine kapitalistische Gesellschaft hinein, sondern räumliche Prozesse, die sich an städtische Lebensformen binden, formen auf fundamentale Weise das In-der-Welt-Sein: Hier formiert sich Raumwissen, kommunikatives Handeln, Spacing und Synthesleistung. Städtisches Wohnen wird zu einer eigenen Form der Weltproduktion.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Das Buch trägt dazu bei, Raum nicht nur gesellschafts-, sondern auch sozialtheoretisch zu verstehen.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Hannah Ahrendt.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Wenn Raum als Anordnung gefasst wird, die eben nicht nur sozial konstruiert ist, sondern auch wirkend Bedingung für Handeln ist, kann nach dem Wie der städtischen Ordnung gefragt werden.

Autor_in(nen)
Martina Löw
Buchtitel
Vom Raum aus die Stadt denken Grundlagen einer raumtheoretischen Stadtsoziologie
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
198
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-8376-4250-6
DOI
10.14361/9783839442500
Warengruppe
1725
BIC-Code
JFSG JHB RGC RPC
BISAC-Code
SOC026030 SOC026000 POL002000
THEMA-Code
JBSD JHB RGC RPC
Erscheinungsdatum
2018-09-12
Auflage
1
Themen
Raum, Stadt
Adressaten
Soziologie, Urban Studies, Architektur, Stadtplanung, Kulturwissenschaft
Schlagworte
Raum, Stadt, Gender, Architektur, Ungleichheit, Stadtplanung, Raumtheorie, Stadtsoziologie, Urban Studies, Soziologie

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