Kulturpolitik in Thüringen

Praktiken – Governance – Netzwerke

Kaum ein Politikfeld ist so heterogen zusammengesetzt, normativ aufgeladen und von symbolischen Handlungen geprägt wie die Kulturpolitik. Über die Funktionsweise dieses Feldes liegen bislang nur vereinzelte politikwissenschaftliche Studien vor. Michael Flohr wählt das selbsternannte »Kulturland Thüringen« als Fallbeispiel, um Handlungsfelder, Praktiken, Governance-Formen und Netzwerke in der Kulturpolitik zu untersuchen. Die Analyse stützt sich auf eine umfangreiche qualitative und quantitative Datenbasis und belegt: Kulturpolitik befindet sich in einer systemimmanenten Sinn- und Strukturkrise.

Kapitel-Übersicht

  1. Frontmatter

    Seiten 1 - 4
  2. Inhalt

    Seiten 5 - 8
  3. Vorwort

    Seiten 9 - 10
  4. 1. Konzeption der Arbeit und begriffliche Vorbemerkungen

    1.1 Erkenntnisziel und Fragestellungen

    Seiten 11 - 13
  5. 1.2 Thüringen als Forschungsgegenstand

    Seiten 13 - 16
  6. 1.3 Begriffsdefinitionen

    Seiten 17 - 32
  7. 1.4 Politikfeldanalyse als theoretische Grundlage

    Seiten 32 - 44
  8. 1.5 Forschungsdesign: Dokumente, Interviews, Netzwerkanalyse

    Seiten 44 - 46
  9. 2. Kulturpolitik in Deutschland seit 1945

    2.1 Kultur für den Staat: die kulturpolitische policy der DDR

    Seiten 47 - 52
  10. 2.2 Kultur im Staat: die kulturpolitische policy der BRD und des wiedervereinigten Deutschlands

    Seiten 52 - 72
  11. 2.3 Polity und politics der Kulturpolitik in Deutschland

    Seiten 73 - 80
  12. 3. Bestandsaufnahme der Landeskulturpolitik in Thüringen

    3.1 Die verstreute Verwaltung kultureller Angelegenheiten

    Seiten 81 - 90
  13. 3.2 Handlungsbereiche der Kulturpolitik

    Seiten 91 - 158
  14. 3.3 Strukturierung und Konzeption der Kulturförderung

    Seiten 158 - 196
  15. 4. Ergebnisse der empirischen Erhebungen

    4.1 Quantitative Methoden: Netzwerkerhebung und -analyse

    Seiten 197 - 202
  16. 4.2 Qualitative Methoden: Interview und qualitative Inhaltsanalyse

    Seiten 202 - 205
  17. 4.3 Motivationale Aspekte der Handlungsorientierung

    Seiten 206 - 233
  18. 4.4 Kognitive Aspekte der Handlungsorientierung

    Seiten 233 - 273
  19. 4.5 Interaktionsformen in der Regierungskoalition und im Landtag

    Seiten 274 - 278
  20. 4.6 Das kulturpolitische policy-Netzwerk

    Seiten 278 - 316
  21. 5. Resümee und Ausblick

    Seiten 317 - 324
  22. Literatur

    Seiten 325 - 354
  23. Abbildungs- und Tabellenverzeichnis

    Seiten 355 - 358
  24. Anhang

    Seiten 359 - 398
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Open Access

2019-09-13, 398 Seiten
ISBN: 978-3-8394-4255-5
Dateigröße: 17.38 MB

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Michael Flohr

Michael Flohr, Erfurt/Berlin, Deutschland

»Ich kann allen Interessierten an Themen der Kulturpolitik und an der Entwicklung der ostdeutschen Länder, hier insbesondere Thüringens, die Lektüre dieses ausgezeichneten, klugen, tiefgründigen und sehr lesenswerten Buches nur empfehlen.«
Thomas Schmidt, www.socialnet.de, 21.10.2019
»Die zentralen Erkenntnisse dieser Forschungsarbeit belegen den wissenschaftlichen Mehrwert seiner Methodik und die Wichtigkeit von kulturpolitischer Forschung aus der Perspektive und mit dem Instrumentarium der Politikwissenschaft. Der Autor bietet einen umfassenden Einblick in die Strukturen und Netzwerke, aber besonders auch in die Beziehungen und Verstrickungen thüringischer Kulturpolitik.«
Kilian H. Lembke, Portal für Politikwissenschaft, 19.08.2019
»Flohrs Werk lässt sich als ostdeutsche Fortschreibung des 2012
erschienenen ›Kulturinfarkts‹ lesen, einer 2012 kontrovers diskutierten
Streitschrift westdeutscher Kulturmanager und Kulturmanagementforscher.
Michael Flohr hat eine wertvolle Studie vorgelegt. Eine breite öffentliche Wahrnehmung erfährt seine Arbeit zurecht.«
Harald Schiller, www.kulturmanagement.net, 08.08.2019
»Der Politikwissenschaftler provoziert pointiert [...],formuliert eigene Positionen, belegt und begründet sie mit nachvollziehbaren Argumenten und Erkenntnissen.«
Michael Plote, Freies Wort, 30. 04.2019
»Der Politikwissenschaftler provoziert pointiert mit seiner Doktorarbeit, formuliert eigene Positionen, belegt und begründet sie mit nachvollziehbaren Argumenten und Erkenntnissen.«
Michael Plote, Thüringer Museumshefte, 2 (2018)
»Analytische Arbeiten sind rar. Vor diesem Hintergrund Dissertation von Michael Flohr über Thüringen interessieren; sie ist in diesem Umfang und Methodenmix bislang singulär – in der fachlichen Qualität wie in der guten Lesbarkeit.«
Tobias J. Knoblich, Kulturpolitische Mitteilungen, 4 (2018)
O-Ton: »Ein mühsamer Lobbyprozess« – Michael Flohr im Interview bei hEFt im Oktober 2018.
http://bit.ly/2ODLj7l
»Die Lektüre dieses praxisnahen Buches lohnt sowohl für Wissenschaftler und Studierende als auch für Praktiker, ehrenamtlich Engagierte und Kultur- und Kunstinteressierte.«
https://aktuell.uni-erfurt.de, 14.06.2018
Besprochen in:
Thüringer Landeszeitung, 08.11.2018, Michael Helbing
Thüringer Allgemeine, 08.11.2018, Michael Helbing
Thüringer Allgemeine, 20.12.2018, Michael Helbing
Autor_in(nen)
Michael Flohr
Buchtitel
Kulturpolitik in Thüringen Praktiken – Governance – Netzwerke
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
398
Ausstattung
31 SW-Abbildungen, 19 Farbabbildungen
ISBN
978-3-8394-4255-5
DOI
Warengruppe
1731
BIC-Code
JPQB JPR
BISAC-Code
POL038000 POL020000
THEMA-Code
JPQB JPR
Erscheinungsdatum
2019-09-13
Themen
Kultur, Politik
Adressaten
Politikwissenschaft, Netzwerkforschung, Kulturmanagement, Soziologie, Kulturwissenschaft sowie Praktiker_innen aus dem Bereich der Kulturpolitik
Schlagworte
Kulturpolitik, Kulturmanagement, Kulturverwaltung, Kulturfinanzierung, Kulturförderung, Kulturwirtschaft, Thüringen, Kunst, Politik, Politikfeldforschung, Governance, Netzwerkforschung, Landespolitik, Kultur, Kommunalpolitik, Netzwerkanalyse, Netzwerke

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