Kolonial bewegte Jugend

Beziehungsgeschichten zwischen Deutschland und Südwestafrika zur Zeit der Weimarer Republik

Das Ende des deutschen Kolonialreichs mobilisierte in der Weimarer Republik und der ehemaligen Kolonie Südwestafrika mehrheitlich revisionistische Aktivitäten. Welche Rolle nahm dabei die junge Generation ein? Koloniale Jugendgruppen widersetzten sich Instrumentalisierungsversuchen durch Erwachsene, indem sie unter Bezugnahme auf die bündische Jugend eigene nationalistische Visionen und Handlungsorientierungen entwickelten. Gleichzeitig nutzten deutsche Siedlernachkommen ihre Bildungsaufenthalte in Deutschland eher für individuelle Ziele, statt sich der Kolonialrevision zu verpflichten.

Aus akteurszentrierter Perspektive zeichnet Susanne Heyn ein beziehungsgeschichtliches Bild dieser ersten postkolonialen Phase. Sie reflektiert die Grenzen des Weimarer Kolonialrevisionismus und arbeitet die disparaten Zukunftsvorstellungen von Jung und Alt sowie von Kolonialbewegung und deutschen Siedlerfamilien heraus.

ca. 39,99 € *

2018-10-27, ca. 350 Seiten
ISBN: 978-3-8376-4265-0

Dieser Artikel erscheint am 27. Oktober 2018

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Susanne Heyn

Susanne Heyn, Historikerin, Frankfurt und Hannover, Deutschland

Autor_in(nen)
Susanne Heyn
Buchtitel
Kolonial bewegte Jugend Beziehungsgeschichten zwischen Deutschland und Südwestafrika zur Zeit der Weimarer Republik
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
ca. 350
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-8376-4265-0
Warengruppe
1555
BIC-Code
HBTQ HBJD JFSP2
BISAC-Code
HIS037000 HIS014000 SOC026000
THEMA-Code
NHTQ NHD JBSP2
Erscheinungsdatum
2018-10-27
Auflage
1
Themen
Postkolonialismus, Migration, Kulturgeschichte
Adressaten
Geschichtswissenschaft, Erziehungswissenschaft, Postcolonial Studies, Gender Studies, Historische Jugendforschung
Schlagworte
Jugend, Geschlecht, Kolonialismus, Weimarer Republik, Mandatsgebiet Südwestafrika, Kulturgeschichte, Postkolonialismus, Migration, Kolonialgeschichte, Deutsche Geschichte, Geschichtswissenschaft

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