Wolfsmänner

Zur Geschichte einer schwierigen Figur

Von Ovid bis Freud, von Canetti bis Deleuze/Guattari – Achim Geisenhanslüke setzt sich mit den seit der Antike überlieferten Figuren der Wolfsmänner auseinander und entwickelt eine Theoriegeschichte dieser sagenumwobenen Mischwesen. Die Analyse wird durch den ständigen Einbezug literarischer Texte u.a. von Schiller, Goethe, Stifter, Storm, Canetti, Hesse, London und Kipling sowie filmischer Überlieferungen ergänzt.

Der Band ist für Literaturwissenschaftler ebenso interessant wie für Medien- und Filmwissenschaftler, darüber hinaus aber auch für ein breiteres Publikum lesenswert.

16,99 € *

2018-03-15, 120 Seiten
ISBN: 978-3-8376-4271-1

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Achim Geisenhanslüke

Achim Geisenhanslüke, Goethe-Universität Frankfurt a.M., Deutschland

... mit Achim Geisenhanslüke

1. Warum ein Buch zu diesem Thema?

Weil das Thema aktuell ist: In Deutschland sind die Wölfe wieder eingezogen, ohne dass der Prozess schon abgeschlossen wäre. Die Kooperation von Mensch und Wolf steht wieder in Frage, und wieder erheben sich Stimmen, die eines der strengst geschützten Tiere zum Abschuss freigeben wollen. Das Buch ist dagegen für den Wolf geschrieben, hoffentlich ohne einer Romantisierung anheimzufallen.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Das Buch eröffnet eine neue kulturwissenschaftliche Perspektive auf die Wölfe. Es geht um die kulturellen, insbesondere literarischen, Figurationen der Wölfe, in denen sich zwei Momente vermischen: Angst und Bewunderung. Dabei ist der Wolf immer schon auf den Menschen bezogen, als sein unheimliches Doppel im Reich der Tiere. Daher rührt auch die erstaunliche Präsenz des Wolfes in unterschiedlichen Formen wir Märchen, Fabel, Roman, aber auch in der Philosophie und Literaturtheorie.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Wie bereits angedeutet: Das Thema ist hochaktuell, wird von Naturschützern, der Politik, den Bauern etc. breit diskutiert. Mein Buch möchte dazu beitragen, im Sinne einer Befriedigung des von Gewalt geprägten Verhältnisses von Mensch und Wolf.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Am liebsten in Zwiegespräch mit Politikern, Naturschützern, Bauern, Jägern.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Der Wolf begleitet die Kulturgeschichte des Menschen als sein ausgeschlossenes Gegenüber, das in literarischen Figurationen eine eigene Stimme bekommt.

Besprochen in:
http://www.scienzz.de, 06.06.2018, Josef Tutsch
Autor_in(nen)
Achim Geisenhanslüke
Buchtitel
Wolfsmänner Zur Geschichte einer schwierigen Figur
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
120
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-8376-4271-1
DOI
10.14361/9783839442715
Warengruppe
1562
BIC-Code
DSB HBTB JFD APFA
BISAC-Code
LIT000000 HIS054000 PER004030
THEMA-Code
DSB NHTB JBCT ATF
Erscheinungsdatum
2018-03-15
Auflage
1
Themen
Kulturgeschichte, Literatur, Film
Adressaten
Literaturwissenschaft, Philosophie, Psychoanalyse, Film- und Medienwissenschaft, Kulturwissenschaften sowie die interessierte Öffentlichkeit
Schlagworte
Literatur, Psychoanalyse, Film, Populärkultur, Märchen, Mythos, Kulturgeschichte, Allgemeine Literaturwissenschaft, Kulturwissenschaft, Literaturwissenschaft

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