Skateboarding zwischen Subkultur und Olympia

Eine jugendliche Bewegungskultur im Spannungsfeld von Kommerzialisierung und Versportlichung

Skateboarding als am weitesten verbreitete – und durch ihre Verortung im öffentlichen Raum auch sichtbarste – jugendliche Bewegungskultur gilt seit ihren Anfängen als ein Schauplatz juveniler Selbstdarstellung und Selbstermächtigung. Einerseits wird das ständige In-Bewegung-Sein zu einem Leitmotiv des biographischen Handelns von Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Andererseits verändert sich diese Praxis ständig, differenziert sich in verschiedene Stilrichtungen aus und bewegt sich mäandrierend im Spannungsfeld zwischen Bewegungskunst, Kommerzialisierung und Versportlichung.

Vor dem Hintergrund der Aufnahme des Sports in das Programm der Olympischen Spiele 2020 werden in den Beiträgen des Bandes die Entwicklungsrichtungen und aktuellen Erscheinungsformen des Skateboardings analysiert.

29,99 € *

2018-08-17, 224 Seiten
ISBN: 978-3-8376-4273-5

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Jürgen Schwier

Jürgen Schwier, Europa-Universität Flensburg, Deutschland

Veith Kilberth

Veith Kilberth, Landskate GmbH, Köln, Deutschland

1. Warum ein Buch zu diesem Thema?

Der Sammelband beleuchtet den Wandel von Skateboarding als eine der größten körperbezogenen Jugendbewegungen hin zu einem Lifestyle-Sport, der von Akteuren und Institutionen aus verschiedenen Bereichen zu vereinnahmen versucht wird. Mit der Inklusion in das olympische Programm 2020 erreicht Skateboarding den vorläufigen Höhepunkt der fortschreitenden Versportlichung, und aus der Sicht weiter Teile der Szene steht nicht weniger auf dem Spiel als die Identität von Skateboarding.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Der Band nimmt aus verschiedenen kultur- und sozialwissenschaftlichen Perspektiven den Wandlungsprozess von Skateboarding ins Visier und versammelt zehn Beiträge zu den aktuellen Entwicklungstendenzen. Es wird die Kommerzialisierung, Eventisierung und Ausdifferenzierung von Skateboarding nachgezeichnet und auf die Resonanz innerhalb der Szene bezogen. Dabei wird auch aufgezeigt, wie die Effekte der Versportlichung in Form von Skateparks als Räume der Gemeinschaftsbildung und Persönlichkeitsentwicklung dienen können.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Der Band schließt mit seinen Beiträgen aus verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen entsprechend an unterschiedliche Diskurse an, die thematisch breit gespannt sind: Es geht sowohl – am Beispiel der Skateparks – um die Kommerzialisierung und Urbanisierung des Sports als auch um die Intermedialität in jugendlichen Stil – und Bewegungskulturen, um die Gender-Debatte im Skateboarding und die Thematisierung dieser jugendkulturellen Praxis im Schulsport.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Mit Vertretern des IOC (Internationales Olympisches Komitee), Politikern, die über Maßnahmen für die kommunale Sportentwicklung entscheiden, der Skateboard-Industrie, Soziologen, Philosophen und Kulturwissenschaftlern sowie mit allen Leuten, die ein Interesse an Skateboarding haben.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Es geht um die Zukunftsperspektiven des Skateboarding im Spannungsfeld von (Sub-)Kultur und Kommerzialisierung.

»A must-read for sophisticated skateboarders.«
http://www.boardsportsource.com, 8 (2018)
Autor_in(nen)
Jürgen Schwier / Veith Kilberth (Hg.)
Buchtitel
Skateboarding zwischen Subkultur und Olympia Eine jugendliche Bewegungskultur im Spannungsfeld von Kommerzialisierung und Versportlichung
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
224
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-8376-4273-5
DOI
10.14361/9783839442739
Warengruppe
1691
BIC-Code
JHBS JFC JFSP2
BISAC-Code
SPO066000 SOC022000 SOC026000
THEMA-Code
JHBS JBCC JBSP2
Erscheinungsdatum
2018-08-17
Auflage
1
Themen
Kultur, Körper
Adressaten
Sportsoziologie, Sportökonomie, Architektur, Soziologie, Geographie sowie die interessierte Öffentlichkeit
Schlagworte
Skateboarding, Subkultur, Kommerzialisierung, Olympische Spiele, Sport, Körper, Kultur, Sportwissenschaft, Kultursoziologie, Jugend, Soziologie

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