Postmigrantische Medien

Die Magazine »biber« und »migrazine« zwischen Anpassung, Kritik und Transformation

Medien, die konsequent eine postmigrantische Perspektive auf Kultur, Gesellschaft und Politik einnehmen, sind rar und bislang wenig erforscht. Dabei können sie als Aushandlungsorte von (Selbst-)Positionierungen einen innovativen Beitrag zur Analyse und Kritik der Prekarisierungsgesellschaft leisten.

In ihrer Auseinandersetzung mit biber. Magazin für neue Österreicher und migrazine zeigt Viktorija Ratkovic die Potenziale und Herausforderungen postmigrantischer Medien an der Schnittstelle von Medien- sowie Kommunikationswissenschaft und Migrationsforschung auf.

34,99 € *

2018-08-16, 282 Seiten
ISBN: 978-3-8376-4279-7

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Viktorija Ratkovic

Viktorija Ratkovic, Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, Klagenfurt, Österreich

1. Warum ein Buch zu diesem Thema?

Auch wenn Migration heute ein breit und heiß diskutiertes Thema ist, kommen doch nur selten jene Menschen zu Wort, die die wahren Expert_innen in Migrationsfragen sind: Jene, die selbst migriert sind und/oder Migrationsgeschichte(n) in der eigenen Familie haben. In diesem Buch stehen genau diese Personen im Mittelpunkt, wobei der Frage nachgegangen wird, wie sie selbst auf Migration und aktuelle Entwicklungen sowie Probleme in der postmigrantischen Gesellschaft blicken.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Migration wird in diesem Buch nicht als Ausnahme oder Problem beschrieben, sondern als gesamtgesellschaftliche Erfahrung und Normalität. Die postmigrantische Gesellschaft wird als eine verstanden, in der auch jene mit Migrationserfahrung ihre Perspektiven aktiv einbringen und damit Diskussionen darüber anstoßen, wie u.a. Prekarisierung, Ausgrenzung und dem Wandel von Geschlechterrollen begegnet werden sollte.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Postmigrantische Medien stellen ein neues Phänomen dar, als sie zwar mehrheitlich von jenen Menschen produziert werden, denen ein ›Migrationshintergrund‹ zugeschrieben wird, sich allerdings an die gesamte Gesellschaft richten. Sie tun dies einerseits explizit mit der Absicht, (post-)migrantische Perspektiven sichtbar und hörbar zu machen. Andererseits zeigt es sich, dass Migrationserfahrung allein noch nicht zu einer genuin kritischen Position verhilft.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Mit Menschen, die darüber nachdenken (möchten), wie alternative Perspektiven auf Migration aussehen (können).

5. Ihr Buch in einem Satz:

Postmigrantische Medien leisten trotz vielfältiger Ambivalenzen einen wichtigen Beitrag zu Debatten um Migration und Prekarisierung.

Autor_in(nen)
Viktorija Ratkovic
Buchtitel
Postmigrantische Medien Die Magazine »biber« und »migrazine« zwischen Anpassung, Kritik und Transformation
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
282
Ausstattung
kart., farb. Abb.
ISBN
978-3-8376-4279-7
DOI
Warengruppe
1729
BIC-Code
JFD JFFN
BISAC-Code
SOC052000 SOC007000
THEMA-Code
JBCT JBFH
Erscheinungsdatum
2018-08-16
Auflage
1
Themen
Medien, Migration
Adressaten
Medien- und Kommunikationswissenschaft, Migrationsforschung, Erziehungswissenschaft, Soziologie, Diskursforschung, Gesellschaftsforschung, Kulturethnologie
Schlagworte
Postmigrantische Medien, Geschlecht, Ethnizität, Identität, Bündnisse, Migration, Gesellschaft, Prekarisierung, Medien, Mediensoziologie, Medienästhetik, Medienwissenschaft

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