Frank Leinen (Hg.)

Vélomanie

Facetten des Radsports zwischen Mythos und Ökonomie

Der Radsport polarisiert immer wieder aufs Neue, und die nicht enden wollenden Doping-Affären, aber auch die Kommerzialisierung als mediales Event haben aus der Sicht vieler Kritiker das Ansehen gerade dieser Sportart beschädigt. Grund genug für eine wissenschaftliche Beschäftigung mit den vielfältigen Facetten des Radsports, seinen positiven wie negativen Seiten und seinem wichtigsten Ereignis: der Tour de France.

Die Beiträger_innen des Bandes kommen aus den Bereichen Sportmedizin, Sportmarketing, Medienwissenschaft, Philosophie, Literatur-, Kultur- sowie Sprachwissenschaft und betrachten neben dem Profiradsport auch Aspekte des Fahrradfahrens im Allgemeinen.

29,99 € *

2019-04-10, 328 Seiten
ISBN: 978-3-8376-4300-8

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Frank Leinen

Frank Leinen, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Düsseldorf, Deutschland

1. Warum ein Buch zu diesem Thema?

Die 2017 in Düsseldorf gestartete Tour de France zieht trotz kritischer Stimmen jedes Jahr aufs Neue viele Menschen in ihren Bann. Hieraus ergeben sich viele Fragen, die in »Vélomanie« angesprochen werden, etwa: Warum wurde die Tour zum Mythos? Wie eng ist das Abhängigkeitsverhältnis zwischen Radsport, Ökonomie und Medien? Welche Konflikte bestehen zwischen Sportlern, Agenten und Organisatoren? Wie sehr hat das Radfahren die französische Literatur, den Film und die Philosophie geprägt?

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Bislang lagen noch keine Veröffentlichungen vor, welche die vielfältigen Facetten des Radsports, aber auch des Radfahrens im Allgemeinen, in einer interdisziplinären Perspektive wissenschaftlich erschließen. Der Vorteil dieses Ansatzes liegt darin, die Komplexität des Themas sowohl in der Breite als auch in der Tiefe zu erfassen und die Faszination des Radsports, aber auch die Kritik an ihm, wissenschaftlich fundiert nachvollziehbar zu machen.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

So vielfältig wie die Themen der Aufsätze in Vélomanie ist auch ihr informativer Gehalt mit Blick auf aktuelle Diskussionen über den Radsport und die Tour de France, insbesondere ihre Medialisierung, Kommerzialisierung und die gerade in Frankreich verbreitete Mythisierung. Hierbei werden Aspekte angesprochen, die nicht nur von wissenschaftlichem Interesse sind, sondern die auch eine breite Öffentlichkeit in der Debatte über die Stellung des Leistungssports in unserer Gesellschaft beschäftigen.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Als Literatur- und Kulturwissenschaftler mit jenen, die das Fahrradfahren und den Radsport als Kulturtechnik wahrnehmen und die Tour de France als Ausdruck insbesondere der französischen (Sport-)Kultur interpretieren. Als kritischer Fan der Tour mit den Befürwortern und Gegnern des Leistungssports. Als gesundheitsbewusster Mensch mit Sportwissenschaftlern, um Nutzen und Gefahren des Radfahrens abwägen zu können. Und schließlich als Radfahrer mit all jenen, die ebenfalls in die Pedale treten und dabei ganz unterschiedliche Erfahrungen sammeln.

5. Ihr Buch in einem Satz:

»Vélomanie« schaut hinter die Kulissen der Tour de France und möchte dazu beitragen, die Komplexität des Radsports und des Radfahrens wissenschaftlich fundiert zu erschließen.

Besprochen in:
www.uni-duesseldorf.de, 08.05.2019, Carolin Grape
Autor_in(nen)
Frank Leinen (Hg.)
Buchtitel
Vélomanie Facetten des Radsports zwischen Mythos und Ökonomie
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
328
Ausstattung
kart., Klebebindung, 3 SW-Abbildungen, 35 Farbabbildungen
ISBN
978-3-8376-4300-8
DOI
Warengruppe
1510
BIC-Code
JFC JHBS
BISAC-Code
SOC022000 SPO066000
THEMA-Code
JBCC JHBS
Erscheinungsdatum
2019-04-10
Auflage
1
Themen
Kultur, Körper
Adressaten
Sportgeschichte, Sportökonomie, Sportmedizin, Marketing, Philosophie, Literaturwissenschaft, Kulturwissenschaft, Sprachwissenschaft
Schlagworte
Tour De France, Radsport, Sportwissenschaft, Kulturwissenschaft, Medien, Kultur, Körper, Cultural Studies, Sport

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