Konsum im Spiegel der Medien

Subjektbildung am Beispiel des Dokutainmentformats »Shopping Queen«

Mediale Konsuminszenierungen spielen eine immer größere Rolle in (Unterhaltungs-)Medien – ihre subjektbildenden und vergesellschaftenden Potenziale stehen jedoch bisher kaum im Fokus der Wissenschaft: Konsum und Medien werden meist nur als zwei separate Sozialisationsfaktoren thematisiert.

Am Beispiel des Dokutainmentformats »Shopping Queen« entfaltet Jana Eichmann unter Verschränkung und Erweiterung medien- und konsumsoziologischer Ansätze erstmals eine theoretische Perspektive auf Subjektivierungsleistungen von medialen Konsumdarstellungen.

26,99 € *

2018-08-27, 244 Seiten
ISBN: 978-3-8394-4305-7
Dateigröße: 1.98 MB

Dieser Artikel erscheint am 27. August 2018

Preise inkl. Mehrwertsteuer.

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Jana Eichmann

Jana Eichmann, Universität Paderborn, Paderborn, Deutschland

... mit Jana Eichmann

1. Warum ein Buch zu diesem Thema?

Obwohl mediale Konsuminszenierungen eine immer größere Rolle in Unterhaltungsmedien – z.B. in konsumbezogenen Dokutainment-Formaten wie ›Shopping Queen‹ – spielen, wurden sie bisher in soziologischen Diskursen kaum thematisiert. Da sie aber gerade im Rahmen von Subjektivierungsprozessen eine wichtige Rolle einnehmen, werden ihre subjektbildenden Potenziale ausführlich in diesem Buch beleuchtet.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Bisherige soziologische Forschungen haben die Subjektivierungsfunktionen von Konsum und Medien vornehmlich getrennt voneinander thematisiert. Das Buch verschränkt die subjektbildenden Potenziale beider Kulturgüter miteinander und entwickelt damit einen neuen theoretischen Blickwinkel auf das Forschungsfeld der konsum- und medienbasierten Subjektkonstitution.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Mediale Inszenierungen des konsumbasierten Selbst spielen nicht nur in TV-Formaten wie ›Shopping Queen‹, sondern auch im Rahmen anderer Medienangebote, z.B. auf Social Network Sites, eine sozial wichtige Rolle. Da Medienplattformen hierbei nicht nur die konsumbezogene Selbstbildung von Individuen nach außen transportieren, sondern selbst ein konstitutives Element entsprechender Prozesse sind, ist es wichtig, die subjektbildenden Potenziale von Konsum und Medien in ihrer Verbindung zu beleuchten.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Mit allen interessierten Kollegen aus den Forschungsfeldern der Konsum- und Mediensoziologie sowie den Medienwissenschaften und der Psychologie.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Mediale Konsumdarstellungen dienen als Applikationsfolien und Selbstthematisierungsmittel einer individuellen sowie sozial anschlussfähigen Subjektbildung.

Autor_in(nen)
Jana Eichmann
Buchtitel
Konsum im Spiegel der Medien Subjektbildung am Beispiel des Dokutainmentformats »Shopping Queen«
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
244
ISBN
978-3-8394-4305-7
DOI
10.14361/9783839443057
Warengruppe
1729
BIC-Code
JFC JFFT JFD
BISAC-Code
SOC022000 SOC026000 SOC052000
THEMA-Code
JBCC JBFS JBCT
Erscheinungsdatum
2018-08-27
Themen
Kultur, Medien
Adressaten
Soziologie, Medienwissenschaft, Film- und Fernsehwissenschaft sowie die interessierte Öffentlichkeit
Schlagworte
Mediale Konsumdarstellungen, Konsumsoziologie, Mediensoziologie, Vergesellschaftung, Fernsehserie, Shopping Queen, Docutainment, Subjektbildung, Kultur, Medien, Kultursoziologie, Konsum, Popkultur, Soziologie

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