Die Macht der historischen Handlung

Sklaverei und Emanzipation in der britischen und französischen Erinnerungskultur seit Ende der 1990er Jahre

Die Ansiedlung von Menschen unterschiedlicher Herkunft hat in vielen Nationalstaaten dazu geführt, dass Distanzen zwischen »uns« und »ihnen« räumlich und symbolisch neu arrangiert werden müssen. Dies betrifft auch die ehemaligen Kolonialmetropolen Frankreich und Großbritannien, in denen Debatten um Integration und Diskriminierung mit einer ebenso umstrittenen Neureflexion der nationalen Vergangenheit verknüpft sind. So hat der transatlantische Sklavenhandel seit den 1990er Jahren erinnerungskulturelle Bedeutung gewonnen.

Vor dem Hintergrund dieser Entwicklung analysiert Sonja Dinter Konflikte und Wege postkolonialer Geschichtspolitik, die die Umverteilung von Handlungsmacht in Geschichte und Gegenwart verarbeiten muss.

49,99 € *

2018-11-27, ca. 546 Seiten
ISBN: 978-3-8376-4325-1

Erscheint voraussichtlich bis zum 27. November 2018

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Sonja Dinter

Sonja Dinter, Deutschland

Autor_in(nen)
Sonja Dinter
Buchtitel
Die Macht der historischen Handlung Sklaverei und Emanzipation in der britischen und französischen Erinnerungskultur seit Ende der 1990er Jahre
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
ca. 546
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-8376-4325-1
Warengruppe
1558
BIC-Code
HBJD1 JFC
BISAC-Code
HIS015000 HIS013000 SOC022000
THEMA-Code
NHD JBCC
Erscheinungsdatum
2018-11-27
Auflage
1
Themen
Postkolonialismus, Kulturgeschichte, Erinnerungskultur
Adressaten
Geschichte, Politik, Kulturwissenschaften, Sozialwissenschaften, Memory Studies
Schlagworte
Erinnerungskultur, Geschichtspolitik, Frankreich, Großbritannien, Sklaverei, Sklavenhandel, Kolonialismus, Postkolonialismus, Kulturgeschichte, Britische Geschichte, Französische Geschichte, Geschichtswissenschaft

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