Verloren Gehen in den Polargebieten der Literatur

Subjekt und Raum bei Edgar Allan Poe und Christoph Ransmayr

Was passiert, wenn Texten die Protagonisten abhanden kommen? Das ›Verloren Gehen‹ literarischer Subjekte in den Polargebieten steht im Zentrum von Markus Gottschlings raum- und literaturtheoretischen Überlegungen. Anhand von Romanen Edgar Allan Poes und Christoph Ransmayrs untersucht er erstmals strukturell verwandte Leerstellen in Raumtheorie und Polarliteratur. Er kann damit zeigen, dass sich in den Möglichkeiten und Bedingungen räumlichen Erzählens die methodische Unschärfe räumlicher Theoriebildung spiegelt – etwa bei Deleuze/Guattari oder Certeau. Sie ist zugleich aber Bedingung für ein Erzählen der Absenz: Die ›verloren gegangenen‹ Figuren sind Symbole eines Erzählens, das scheitern muss, um zu neuer Erzählung zu führen.

ca. 39,99 € *

2018-07-27, ca. 334 Seiten
ISBN: 978-3-8376-4329-9

Dieser Artikel erscheint am 27. Juli 2018

Preise inkl. Mehrwertsteuer. Versandkostenfreie Lieferung innerhalb Deutschlands, für Ausnahmen siehe Details.

Weiterempfehlen

Markus Gottschling

Markus Gottschling, Universität Tübingen, Tübingen, Deutschland

Autor_in(nen)
Markus Gottschling
Buchtitel
Verloren Gehen in den Polargebieten der Literatur Subjekt und Raum bei Edgar Allan Poe und Christoph Ransmayr
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
ca. 334
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-8376-4329-9
Warengruppe
1562
BIC-Code
DSB
BISAC-Code
LIT000000 LIT004170 LIT004020
THEMA-Code
DSB
Erscheinungsdatum
2018-07-27
Auflage
1
Themen
Raum, Literatur
Adressaten
Literaturwissenschaft, Philosophie, Kulturwissenschaft, Germanistik, Amerikanistik
Schlagworte
Raum, Subjekt, Literatur, Polargebiete, Raumtheorie, Gilles Deleuze, Michel De Certeau, Christoph Ransmayr, Edgar Allan Poe, Allgemeine Literaturwissenschaft, Germanistik, Amerikanistik, Literaturwissenschaft

Unsere Website verwendet Cookies, um bestimmte Funktionen bereitzustellen.

Datenschutzerklärung