Resilienz im Krisenkapitalismus

Wider das Lob der Anpassungsfähigkeit

Ob Stress, Erschöpfung, Armut, Klimawandel oder Neoautoritarismus: Die Krisenförmigkeit des Gegenwartskapitalismus ist unübersehbar. Mit »Resilienz« wird vor diesem Hintergrund nicht zufällig eine Norm der Selbst- und Menschenführung populär, die die flexible Anpassungsfähigkeit von Subjekten und Systemen an eine prinzipiell krisenförmige Umwelt propagiert. Wer resilient ist, so die Botschaft, bleibt auch in unsicheren Zeiten erfolgreich, glücklich und gesund. Gesellschaftliche Strukturbedingungen werden dabei tendenziell unsichtbar.

Stefanie Graefe unterzieht die aktuelle Konjunktur der Resilienz einer kritischen Überprüfung und fragt nach dem Preis, den wir für das Lob der Krisenfestigkeit zahlen müssen.

19,99 € *

2019-09-27, ca. 200 Seiten
ISBN: 978-3-8376-4339-8

Erscheint voraussichtlich bis zum 27. September 2019

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Stefanie Graefe

Stefanie Graefe, Friedrich-Schiller-Universität Jena, Jena, Deutschland

Autor_in(nen)
Stefanie Graefe
Buchtitel
Resilienz im Krisenkapitalismus Wider das Lob der Anpassungsfähigkeit
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
ca. 200
Ausstattung
kart., Klebebindung
ISBN
978-3-8376-4339-8
Warengruppe
1729
BIC-Code
JFFH MBS JHBL
BISAC-Code
SOC057000 SOC026000 SOC041000
THEMA-Code
JBFN MBS JHBL
Erscheinungsdatum
2019-09-27
Auflage
1
Themen
Medizin, Neoliberalismus, Zeitdiagnose, Arbeit
Adressaten
Soziologie, Kulturwissenschaften, Politikwissenschaft, Psychologie sowie die interessierte Öffentlichkeit
Schlagworte
Resilienz, Neoliberalismus, Gouvernementalitätsstudien, Subjekttheorie, Postdemokratie, Krise, Medizin, Arbeit, Medizinsoziologie, Arbeits- und Industriesoziologie, Kapitalismus, Soziologie

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