Weibliche Herrschaft im 18. Jahrhundert

Maria Theresia und Katharina die Große

Zwei der berühmtesten Herrscherpersönlichkeiten des 18. Jahrhunderts waren Frauen: Maria Theresia von Österreich und Katharina II., die Große, von Russland.

Auf den ersten Blick waren sie denkbar unterschiedlich – hier die zwar partiell reformbereite, aber an traditionellen Legitimationsansätzen monarchischer Herrschaft festhaltende Habsburgerin, dort die dezidiert aufklärerische geborene Prinzessin von Anhalt-Zerbst. Der Band nimmt erstmals die beiden Kaiserinnen vergleichend in den Blick und zeigt, dass sie sich in einigen Bereichen mit durchaus ähnlichen Herausforderungen konfrontiert sahen und dass ihre Lösungsansätze bei allen Differenzen auch manche Gemeinsamkeiten aufwiesen.

49,99 € *

2020-02-03, 444 Seiten
ISBN: 978-3-8394-4355-2
Dateigröße: 18.71 MB

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Bettina Braun

Bettina Braun, Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Deutschland

Jan Kusber

Jan Kusber, Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Mainz, Deutschland

Matthias Schnettger

Matthias Schnettger, Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Mainz, Deutschland

1. Warum ein Buch zu diesem Thema?

Maria Theresia von Österreich (reg. 1740-1780) und Katharina II. (reg. 1762-1796) von Russland gelten als die beiden bedeutendsten europäischen Herrscherinnen des 18. Jahrhunderts. Die beiden Kaiserinnen waren Zeitgenossinnen, wiesen jedoch sehr unterschiedliche Persönlichkeits- und Regierungsprofile auf. Während Maria Theresia in vielem einem traditionalen Herrschaftskonzept verhaftet blieb, pflegte Katharina II. ihr Image einer durch und durch aufgeklärten Fürstin. Dieser Band wirft erstmals einen vergleichenden Blick auf die beiden Frauen.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Die gemeinsame Betrachtung der beiden Herrscherinnen zeigt die Bandbreite der Ausprägungen weiblicher Herrschaft im 18. Jahrhundert und schärft den Blick für die spezifischen Regierungspraktiken der beiden Kaiserinnen. Zugleich wird es möglich, Parallelen zwischen diesen beiden so unterschiedlichen, in einigen Punkten aber durchaus vergleichbaren Frauen zu erkennen.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Forschungen zu weiblicher Herrschaft sind ein ausgesprochen fruchtbares Thema der deutschen und internationalen Frühneuzeitforschung. Die Erkenntnis, dass die Ausübung politischer Herrschaft durch Frauen in der Frühen Neuzeit keineswegs ein Randphänomen war, wirft auch ein neues Licht auf die Regierungen so ›anerkannter‹ Herrscherinnen wie Maria Theresia und Katharina II.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Mit Elisabeth Badinter.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Der Band bietet eine Gegenüberstellung der beiden bedeutendsten europäischen Herrscherinnen des 18. Jahrhunderts unter aktuellen, kulturhistorischen Fragestellungen.

Autor_in(nen)
Bettina Braun / Jan Kusber / Matthias Schnettger (Hg.)
Buchtitel
Weibliche Herrschaft im 18. Jahrhundert Maria Theresia und Katharina die Große
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
444
Ausstattung
14 SW-Abbildungen, 20 Farbabbildungen
ISBN
978-3-8394-4355-2
Warengruppe
1559
BIC-Code
HBTB JFSJ
BISAC-Code
HIS054000
THEMA-Code
NHTB JBSF
Erscheinungsdatum
2020-02-03
Themen
Geschlecht, Kulturgeschichte
Adressaten
Geschichte, Gender Studies, Kunstgeschichte
Schlagworte
Maria Theresia, Katharina die Große, Herrschaft von Frauen, Biografievergleich, Monarchie, Aufklärung, Kulturgeschichte, Geschlecht, Geschlechtergeschichte, Gender Studies, Geschichtswissenschaft

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