Die politische Stadt

Berlin, Madrid und das politische Feld

In Hauptstädten wird Politik gemacht. Hier (inter-)agieren politische Akteure, um Gesetzesprojekte – aber auch die eigenen Karrieren – voranzubringen. Christian Rosen zeigt: Die konkreten Orte der politischen Praxis spielen dabei eine wichtige Rolle. Am Beispiel des nationalen Politikbetriebs in Berlin und Madrid untersucht er die temporäre soziale Produktion und dauerhafte Konstruktion dieser politischen Orte sowie ihre Bedeutung für die Handelnden. Dabei wird deutlich, wie die bloße Anwesenheit an bestimmten Orten – aber auch das Wissen über ihre richtige Nutzung – die Laufbahnen der einzelnen politischen Akteure und die Regeln des politischen Feldes beeinflussen können.

34,99 € *

2018-06-20, 356 Seiten
ISBN: 978-3-8376-4368-8

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Christian Rosen

Christian Rosen, Technische Universität Darmstadt, Deutschland

... mit Christian Rosen

1. Warum ein Buch zu diesem Thema?

Beide ›Hauptthemen‹ des Buches, die Beschäftigung mit dem Handeln unserer Eliten und die Gestaltung und Nutzung des städtischen Raums in den Hauptstädten sind topaktuell und auch in wissenschaftlichen Debatten relevant. Sich nun die Bedeutung der alltäglichen räumlichen Praxis von nationalen politischen Akteuren anzuschauen, erscheint mir als ein wichtiger Schritt, um in beiden Forschungsfeldern einen Schritt weiter vorwärts zu gehen.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Zunächst einmal bringt es verschiedene Forschungsrichtungen, nämlich die Elitenforschung und die Stadt- und Raumsoziologie zusammen, um die zentrale Forschungsfrage nach dem Zusammenhang der Praxis von politischen Akteuren und den Orten, welche sie nutzen, zu beantworten. Durch den ethnographischen Zugang wird es zudem möglich, die Argumentationen der Akteure nachzuvollziehen und so während des Lesens eine eigene Position zu Gesagtem und den Beobachtungen zu entwickeln.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Mehr über die Handlungsmotive von Eliten zu erfahren, aber auch besser zu verstehen, unter welchen (räumlichen) Rahmenbedingungen sie handeln, ist für Wissenschaft wie auch jede_n andere_n Leser_in gewinnbringend. Gleichzeitig gibt es eine sehr aktuelle Diskussion zur Entwicklung unserer Städte. Die Frage lautet hier, wie wir in den wachsenden Metropolen nachgefragten Raum entsprechend verschiedener Funktionen verteilen wollen. Auch den (machtvollen) Akteuren der Politik kommt dabei in den Hauptstädten eine wichtige Rolle zu.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Natürlich hätte ich gerne mit Pierre Bourdieu über meine Erkenntnisse nach der Nutzung seiner Theorie der politischen Felder diskutiert. Gerade in der Forschungspraxis haben sich hier viele neue Aspekte aufgetan, an welche ich nach der Lektüre seiner Texte nicht im Entferntesten gedacht hatte. Gespannt bin ich aber auch, mit möglichst vielen meiner Gesprächspartner ›aus dem Feld‹ in Berlin und Madrid über das Buch diskutieren zu können.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Ein Einblick in die Orte und Logiken der nationalen politischen Praxis in Berlin und Madrid aus einer ethnographischen Perspektive.

Autor_in(nen)
Christian Rosen
Buchtitel
Die politische Stadt Berlin, Madrid und das politische Feld
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
356
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-8376-4368-8
DOI
Warengruppe
1725
BIC-Code
JFSG JHB
BISAC-Code
SOC026030 POL010000 SOC026000
THEMA-Code
JBSD JHB
Erscheinungsdatum
2018-06-20
Auflage
1
Themen
Raum, Stadt, Politik
Adressaten
Stadtforschung, Raumforschung, Soziologie, Politikwissenschaft, Geographie
Schlagworte
Politischer Ort, Raumproduktion, Politisches Feld, Sozialer Raum, Bourdieu, Madrid, Berlin, Ethnographie, Stadt, Politik, Raum, Urban Studies, Politische Soziologie, Soziologie

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