»Arbeitende Bilder«

Die Skulptur im Deutschen Kaiserreich zwischen künstlerischer Aneignung und sozialer Wirklichkeit

Skulpturen im Deutschen Kaiserreich waren meist kostenintensive Auftrags- bzw. kleinformatige Reproduktionskunst mit einem hohen Grad an Öffentlichkeit. Dies scheint mit dem gerade im 19. Jahrhundert vertretenen Diktum der autonomen Kunst im Widerspruch zu stehen. Zudem war der Kunstdiskurs bestimmt von einer Kontroverse um die Ikonografie der Moderne. Sarah Czirr untersucht in diesem Kontext das sich eröffnende Spannungsfeld von künstlerischer Aneignung und sozialer Wirklichkeit, in dem Skulpturen in Zeiten der Industrialisierung zu »arbeitenden Bildern«, zu produktiven Akteuren verschiedener Seiten werden, ohne dass die Gesetze der »Kunstwirklichkeit« je außer Kraft treten.

ca. 44,99 € *

2018-09-27, ca. 430 Seiten
ISBN: 978-3-8376-4373-2

Dieser Artikel erscheint am 27. September 2018

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Sarah Czirr

Sarah Czirr, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Düsseldorf, Deutschland

Autor_in(nen)
Sarah Czirr
Buchtitel
»Arbeitende Bilder« Die Skulptur im Deutschen Kaiserreich zwischen künstlerischer Aneignung und sozialer Wirklichkeit
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
ca. 430
Ausstattung
kart., zahlr. Abb.
ISBN
978-3-8376-4373-2
Warengruppe
1582
BIC-Code
ACV ACX JHB ABA
BISAC-Code
ART015100 ART015110 SOC026000 ART009000
THEMA-Code
AGA JHB ABA
Erscheinungsdatum
2018-09-27
Auflage
1
Themen
Bild, Kunst
Adressaten
Kunstgeschichte, Kunstwissenschaften, Kulturwissenschaften, Museologie, Geschichte
Schlagworte
Skulptur, Historismus, Moderne, Ikonografie, Deutsches Kaiserreich, Kunst, Bild, Kunstgeschichte des 19. Jahrhunderts, Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts, Kunstsoziologie, Deutsche Geschichte, Kunstwissenschaft

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