Die fiktive Institution als ästhetische Strategie

Gérard Gasiorowskis »Académie Worosis Kiga« im zeitgenössischen Kontext

Das komplexe Projekt »Académie Worosis Kiga« des Pariser Künstlers Gérard Gasiorowski macht, wie auch bekannte Werke Marcel Broodthaers', Claes Oldenburgs und Jörg Immendorffs, eine bisher vernachlässigte Strategie künstlerischer Schöpfung um 1968 sichtbar. Unter der Bezeichnung »fiktive Institution« lenkt Theresa Nisters die Aufmerksamkeit auf jene Form künstlerischer Kritik, die sich – zeitgleich zu Strömungen wie »Land Art« oder »Arte Povera« – nicht ostentativ vom Kunstmarkt abwendete. Stattdessen wurden sich vorhandene Organisationsformen und Ordnungssysteme offizieller Institutionen zu eigen gemacht, um herkömmliche Beurteilungs- und Wertmaßstäbe zu unterlaufen.

Kapitel-Übersicht

  1. Frontmatter

    Seiten 1 - 4
  2. Inhalt

    Seiten 5 - 8
  3. 1. Einleitung

    Einleitung

    Seiten 9 - 10
  4. 1.1 Definition der »fiktiven Institution«

    Seiten 11 - 16
  5. 1.2 Verortung der fiktiven Institution im Hinblick auf historische Vorläufer der Institutionskritik in der Kunst und die aktuelle Forschungsperspektive

    Seiten 16 - 32
  6. 2. Gérard Gasiorowski, »Académie Worosis Kiga« (1976-1982)

    Einleitung

    Seiten 33 - 35
  7. 2.1 Die Ausstellung in der Galerie Maeght, 1982

    Seiten 35 - 47
  8. 2.2 Die Ringbücher Gasiorowskis

    Seiten 47 - 63
  9. 2.3 Verortung im Gesamtwerk

    Seiten 64 - 98
  10. 2.4 Kleine Ikonografie des Huts

    Seiten 98 - 114
  11. 3. Der sozial- und kulturpolitische Kontext der Institutionsfiktionen

    Einleitung

    Seiten 115 - 116
  12. 3.1 Individuum und Gesellschaft um 1968

    Seiten 116 - 127
  13. 3.2 Bewegungen in der Kunst

    Seiten 128 - 146
  14. 4. Beschreibung der zum Vergleich herangezogenen Untersuchungsobjekte

    4.1 Jörg Immendorff, »LIDL« (1968-1970)

    Seiten 147 - 166
  15. 4.2 Marcel Broodthaers, »Musée d'Art Moderne, Département des Aigles« (1968-1972)

    Seiten 166 - 183
  16. 4.3 Claes Oldenburg, »Maus Museum« (1972-1977)

    Seiten 183 - 196
  17. 5. Aneignung und Subversion

    Einleitung

    Seiten 197 - 199
  18. 5.1 Die Objekte: Reale Spuren, fiktive Dokumente

    Seiten 200 - 272
  19. 5.2 Grenzüberschreitungen: Die fiktive Institution im realen Raum

    Seiten 272 - 321
  20. 5.3 Befragung der Künstlerrolle

    Seiten 321 - 360
  21. 6. Conclusio und Ausblick

    Seiten 361 - 368
  22. 7. Anhang

    7.1 Quellen- und Literaturverzeichnis

    Seiten 369 - 440
  23. 7.2 Abbildungsverzeichnis

    Seiten 441 - 446
  24. 7.3 Dank

    Seiten 447 - 450
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4. April 2019, 450 Seiten
ISBN: 978-3-8376-4383-1

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Theresa Nisters

Theresa Nisters, Paris, Deutschland

Autor_in(nen)
Theresa Nisters
Buchtitel
Die fiktive Institution als ästhetische Strategie Gérard Gasiorowskis »Académie Worosis Kiga« im zeitgenössischen Kontext
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
450
Ausstattung
kart., Klebebindung, 49 SW-Abbildungen
ISBN
978-3-8376-4383-1
DOI
10.14361/9783839443835
Warengruppe
1582
BIC-Code
ACX
BISAC-Code
ART015110 ART015030
THEMA-Code
AGA
Erscheinungsdatum
4. April 2019
Auflage
1
Themen
Kunst
Adressaten
Kunstgeschichte, Kulturwissenschaft, Theaterwissenschaft, Museologie, Geschichte, Soziologie
Schlagworte
Institutionenkritik, Gérard Gasiorowski, Marcel Broodthaers, Claes Oldenburg, Jörg Immendorff, Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts, Kunstgeschichte des 21. Jahrhunderts, Curatorial Studies, Kunst, Europäische Kunst, Kunstwissenschaft

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