Die fiktive Institution als ästhetische Strategie

Gérard Gasiorowskis »Académie Worosis Kiga« im zeitgenössischen Kontext

Das komplexe Projekt »Académie Worosis Kiga« des Pariser Künstlers Gérard Gasiorowski macht, wie auch bekannte Werke Marcel Broodthaers', Claes Oldenburgs und Jörg Immendorffs, eine bisher vernachlässigte Strategie künstlerischer Schöpfung um 1968 sichtbar. Unter der Bezeichnung »fiktive Institution« lenkt Theresa Nisters die Aufmerksamkeit auf jene Form künstlerischer Kritik, die sich – zeitgleich zu Strömungen wie »Land Art« oder »Arte Povera« – nicht ostentativ vom Kunstmarkt abwendete. Stattdessen wurden sich vorhandene Organisationsformen und Ordnungssysteme offizieller Institutionen zu eigen gemacht, um herkömmliche Beurteilungs- und Wertmaßstäbe zu unterlaufen.

49,99 € *

2019-03-27, ca. 460 Seiten
ISBN: 978-3-8376-4383-1

Dieser Artikel erscheint am 27. März 2019

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Theresa Nisters

Theresa Nisters, Universität zu Köln, Deutschland

Autor_in(nen)
Theresa Nisters
Buchtitel
Die fiktive Institution als ästhetische Strategie Gérard Gasiorowskis »Académie Worosis Kiga« im zeitgenössischen Kontext
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
ca. 460
Ausstattung
kart., zahlr. z.T. farb. Abb.
ISBN
978-3-8376-4383-1
Warengruppe
1582
BIC-Code
ACX
BISAC-Code
ART015110 ART015030
THEMA-Code
AGA
Erscheinungsdatum
2019-03-27
Auflage
1
Themen
Kunst
Adressaten
Kunstgeschichte, Kulturwissenschaft, Theaterwissenschaft, Museologie, Geschichte, Soziologie
Schlagworte
Institutionenkritik, Gérard Gasiorowski, Marcel Broodthaers, Claes Oldenburg, Jörg Immendorff, Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts, Kunstgeschichte des 21. Jahrhunderts, Curatorial Studies, Kunst, Europäische Kunst, Kunstwissenschaft

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