Stadt und Straße

Anfangsorte in der amerikanischen Literatur

Stadt und Straße – wie und warum werden gerade diese Orte oft zu außergewöhnlichen literarischen Anfangsorten gemacht?

Sascha Pöhlmann wendet sich in doppelter Absicht an ein Publikum, das sich für US-amerikanische Literatur (etwa von Walt Whitman, Don DeLillo, Jack Kerouac oder Kathy Acker) interessiert, aber nicht den akademischen Fachdiskurs verfolgt. Erstens will er dieser Leserschaft ein Konzept nahebringen, das zentral für die amerikanische Kulturgeschichte ist: nämlich die Idee des Anfangs. Zweitens will er dadurch eine neue Perspektive auf bekannte Klassiker der amerikanischen Prosa eröffnen und zugleich weniger bekannte, aber nicht minder bedeutsame Texte erschließen.

29,99 € *

2018-06-20, 266 Seiten
ISBN: 978-3-8376-4402-9

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Sascha Pöhlmann

Sascha Pöhlmann, Ludwig-Maximilians-Universität München, Deutschland

... mit Sascha Pöhlmann

1. Warum ein Buch zu diesem Thema?

Die kulturelle Imagination der USA gründet sich stark auf die Konstruktion und Kultivierung von Anfangsorten. Das Buch spürt diesem Phänomen in der Literatur nach, indem es fragt, wie darin Anfänge und Orte ›gemacht‹ werden, warum dies geschieht, und unter welchen politischen, sozialen und historischen Bedingungen. So will das Buch einen fokussierten Blick auf die Vielfalt der amerikanischen Literatur richten, um diese einem Publikum jenseits der akademischen Fachdiskurse nahe zu bringen.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Stadt und Straße haben als zentrale Motive der amerikanischen Literatur für sich jeweils viel Beachtung erfahren, sind allerdings nicht mit dem Konzept des Anfangsorts in Verbindung gebracht worden, das eine Verknüpfung beider Themen erlaubt. So werden für eine deutschsprachige Leserschaft kanonische Texte neu gelesen und weniger bekannte Texte erschlossen, indem sie in einen gemeinsamen symbolischen Kontext gesetzt werden.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Das Konzept des Ortes rückte durch die Forschung im Bereich des Ökokritik in jüngerer Zeit stark ins Zentrum der Debatten, wohingegen das Konzept des Anfangs weithin unbeachtet bleibt, obwohl es literatur- und kulturwissenschaftlich nicht minder relevant ist. Das Buch hingegen erschließt das Konzept nicht nur methodisch, sondern zeigt vor allem auch anhand konkreter Textanalysen, welche Bedeutungszusammenhänge sich damit eröffnen mögen.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Mit seinen LeserInnen!

5. Ihr Buch in einem Satz:

Wo fängt man da nur an?

Autor_in(nen)
Sascha Pöhlmann
Buchtitel
Stadt und Straße Anfangsorte in der amerikanischen Literatur
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
266
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-8376-4402-9
DOI
10.14361/9783839444023
Warengruppe
1564
BIC-Code
DSB JFC
BISAC-Code
LIT004020 SOC022000 LIT000000
THEMA-Code
DSB JBCC
Erscheinungsdatum
2018-06-20
Auflage
1
Themen
Amerika, Stadt, Literatur
Adressaten
Amerikanische Literatur- und Kulturwissenschaft, Englischlehrer_innen und -schüler_innen sowie vor allem die interessierte Öffentlichkeit
Schlagworte
Amerikanische Literatur, Anfang, Stadt, Straße, Benjamin Franklin, Walt Whitman, Richard Wright, Don DeLillo, Jack Kerouac, John Steinbeck, Kathy Acker, Cormac McCarthy, Mark Z. Danielewski, Literatur, Amerika, Amerikanistik, Cultural Studies, Literaturwissenschaft

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