Museum und Inklusion

Kreative Wege zur kulturellen Teilhabe

Wie kann inklusive Bildung im Museum für Menschen mit einer kognitiven Beeinträchtigung gelingen – auch jenseits der Vermittlung durch Text und Sprache? Was können Methoden aus der Heil- und Sonderpädagogik für eine inklusive Museumsarbeit mit dieser Zielgruppe bieten?

Anhand von Forschungsergebnissen und Erfahrungsberichten stellen die Autorinnen und Autoren eine große Bandbreite an Projektbeispielen mit unterschiedlichen Vermittlungszugängen und Angeboten vor. Dabei wird deutlich: Für eine inklusive Museumspädagogik ist der Dialog zwischen Museen und Fachleuten der Behindertenhilfe von großer Bedeutung.

Herausgegeben im Auftrag des Magistrats der Stadt Rüsselsheim am Main.

26,99 € *

2018-12-12, 168 Seiten
ISBN: 978-3-7328-4420-3
Dateigröße: 5.3 MB

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Preise inkl. Mehrwertsteuer.

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Bärbel Maul

Bärbel Maul, Stadt- und Industriemuseum Rüsselsheim, Deutschland

Cornelia Röhlke

Cornelia Röhlke, Stadt- und Industriemuseum Rüsselsheim, Deutschland

1. Warum ein Buch zu diesem Thema?

Sich auch für Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen zu öffnen, ist für viele Häuser noch Neuland. Das Stadt- und Industriemuseum Rüsselsheim hat gemeinsam mit seinem Partner aus der Behindertenhilfe im Rahmen seines Projekts ›StadtMuseum inklusive: beteiligen – nicht behindern!‹, gefördert von der Kulturstiftung des Bundes im Fonds Stadtgefährten, kreative partizipative Angebote für diese Zielgruppe entwickelt, die über den Ansatz, Museumsführungen in Leichter Sprache anzubieten, hinausgingen. Unsere Erfahrungen wollten wir auch für andere fruchtbar machen.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Das Buch eröffnet Perspektiven und Anregungen für einen notwendigen Dialog zwischen den Disziplinen der Museums- und Sonderpädagogik sowie mit den Betroffenen selbst und zeigt Möglichkeiten für ein partnerschaftliches Miteinander auf, mit dem kulturelle Teilhabe im Museum für Menschen mit einer kognitiven Beeinträchtigung gelingen kann.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

In der aktuellen Diskussion über Inklusion im Museum stehen häufig technische und ausstellungsgestalterische Lösungen zur Erreichung von Barrierefreiheit für alle im Mittelpunkt. Für Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung gibt es über Führungen in Leichter Sprache hinaus allerdings bisher nur wenige Angebote. Diese Zielgruppe in den Mittelpunkt des Interesses zu stellen und neue, kreative Wege zur kulturellen Teilhabe aufzuzeigen sowie erfolgreiche Projekte vorzustellen, ist das Ziel des Buches.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Unseren Tagungsband würden wir am liebsten mit Praktiker_innen aus den Museen und der Behindertenhilfe diskutieren, um von anderen Projekterfahrungen zu hören, uns auszutauschen und mögliche neue Kooperationsprojekte zu entwickeln.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Die Öffnung der Museen für Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung sowie Beispiele für gelungene Projekte in der kulturellen Bildung stehen im Mittelpunkt.

»Das Buch vermittelt eine Fülle an Informationen und sehr anregende Möglichkeiten, wie in Museen Kultur für alle zugänglich gemacht werden kann und ist für interessierte Leserinnen und Leser sehr zu empfehlen.«
Barbara Jeltsch-Schudel, Vierteljahresschrift für Heilpädagogik und ihre Nachbargebiete, 4 (2019)
»Eine hervorragende Vertiefung in die Materie vor allem für Beschäftigte in der Sozialarbeit und Pädagogik.«
Jan Begrich, AKP, 5 (2019)
»Ich empfehle diese Publikation [...] denjenigen, die ihre Institution nun dieser Personengruppe öffnen möchten. Sie werden sowohl in ihrem Vorhaben durch die präsentierten Perspektiven gestärkt und bekommen gleichzeitig einige Hinweise für die Umsetzung.«
Christoph Pietrucha, www.museumsdinge.com, 19.02.2019
»Der Band gibt viele nützliche Anstöße, wie Museen zukünftig Teil der Lebenswelt von Menschen mit kognitiven Einschränkungen werden können und wie diese und Kultureinrichtungen von den Kontakten gegenseitig profitieren.«
Patrick Helber, H-Soz-u-Kult, 12.02.2019
»Aus den vielen Betrachtungsweisen ergibt sich ein profundes Bild der Gestaltungsmöglichkeiten von kultureller Teilhabe, das nicht nur für die Erwachsenenbildung, sondern ebenso für den schulischen Bereich Impulse gibt.«
Sabina Leßmann, BDK-Mitteilungen, 3 (2019)
Besprochen in:
Zivilgesellschaft Info, 1 (2019)
Autor_in(nen)
Bärbel Maul / Cornelia Röhlke (Hg.)
Buchtitel
Museum und Inklusion Kreative Wege zur kulturellen Teilhabe
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
168
Ausstattung
16 Farbabbildungen
ISBN
978-3-7328-4420-3
DOI
Warengruppe
1581
BIC-Code
GM JNA KJM
BISAC-Code
ART059000 EDU040000 BUS041000
THEMA-Code
GLZ JNA KJM
Erscheinungsdatum
2018-12-12
Themen
Museum, Stadt
Adressaten
Museologie, Museumswissenschaft, Kulturwissenschaft, Museumspädagogik, Pädagogik, Förderpädagogik, Sonderpädagogik
Schlagworte
Inklusion, Museum, Museumspädagogik, Förderpädagogik, Teilhabe, Kultur, Sonderpädagogik, Behindertenhilfe, Museumspraxis, Stadt, Kulturelle Bildung, Kulturmanagement, Disability Studies

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