Armut als Unrecht

Zur Aktualität von Hegels Perspektive auf Selbstverwirklichung, Armut und Sozialstaat

Seit den Anfängen der bürgerlichen Gesellschaft gibt es »künstlich produzierte Armut« – künstlich, weil sie, wie Hegel analysiert hat, nicht auf natürlichem Mangel beruht, sondern ihre Notwendigkeit im Recht auf Eigentum liegt. Auch wusste der Philosoph: Ohne materielle Mittel gibt es keine Selbstverwirklichung. Die von Hegel theoretisch vorweggenommenen Konsequenzen wie der Zusammenhang mit geringerer Bildung, kürzerer Lebenserwartung und politischer Apathie sind heutzutage empirisch belegt.

Ina Schildbach liest Hegel neu und stellt fest: Erkenntnisbringend sind nicht nur seine Einsichten zu Ursachen und Konsequenzen der Armut – auch die staatsfunktionale Perspektive auf Armut als Problem der Obrigkeit offenbart frappierende Ähnlichkeit zum heutigen Diskurs.

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2018-10-27, ca. 390 Seiten
ISBN: 978-3-8376-4443-2

Dieser Artikel erscheint am 27. Oktober 2018

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Ina Schildbach

Ina Schildbach, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Erlangen-Nürnberg, Deutschland

Autor_in(nen)
Ina Schildbach
Buchtitel
Armut als Unrecht Zur Aktualität von Hegels Perspektive auf Selbstverwirklichung, Armut und Sozialstaat
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
ca. 390
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-8376-4443-2
Warengruppe
1733
BIC-Code
JPA HPS JKS
BISAC-Code
POL010000 PHI019000 POL029000
THEMA-Code
JPA QDTS JKS
Erscheinungsdatum
2018-10-27
Auflage
1
Themen
Politik
Adressaten
Politikwissenschaft, Soziale Arbeit, Philosophie sowie die interessierte Öffentlichkeit
Schlagworte
Armut, Selbstverwirklichung, Sozialstaat, Hegel, Armutsforschung, Politik, Politische Theorie, Politische Philosophie, Sozialpolitik, Politikwissenschaft

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