Stigma Tattoo?

Die Heidelberger Sammlung Walther Schönfeld und ihr Beitrag zur Pathologisierung von Tätowierungen

Tätowierungen sind mindestens genauso weit verbreitet wie ihr schlechter Ruf. Denn nach wie vor haften ihnen viele Vorurteile und negative Assoziationen an. Wissenschaftliche Sammelpraxen und Forschungen über Tätowierungen haben einen besonderen Beitrag zur Verfestigung dieser Stereotype geleistet – zum Teil mit fatalen Folgen.

Am Beispiel der einzigartigen und beinahe vergessenen Tattoo-Sammlung des Heidelberger Dermatologen und Medizinhistorikers Walther Schönfeld (1888-1977) zeigt Igor Eberhard erstmals auf, wie große Teile der Forschung im deutschsprachigen Raum das Bild von kranken, abnormen oder kriminellen Tätowierten mitgeschaffen haben.

45,00 € *

27. August 2022, ca. 300 Seiten
ISBN: 978-3-8376-4444-9

Erscheint voraussichtlich bis zum 27. August 2022

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Igor Eberhard

Igor Eberhard, Universität Wien, Wien, Österreich

Autor*in(nen)
Igor Eberhard
Buchtitel
Stigma Tattoo? Die Heidelberger Sammlung Walther Schönfeld und ihr Beitrag zur Pathologisierung von Tätowierungen
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
ca. 300
Ausstattung
kart., Klebebindung, 6 SW-Abbildungen, 4 Farbabbildungen
ISBN
978-3-8376-4444-9
Warengruppe
1510
BIC-Code
JFCA JHB JHMC
BISAC-Code
SOC022000 SOC002010
THEMA-Code
JBCC1 JHB JHMC
Erscheinungsdatum
27. August 2022
Auflage
1
Themen
Popkultur, Museum
Adressaten
Kultur- und Sozialanthropologie, Medizingeschichte, Europäische Ethnologie, Kriminologie, Medizin, Soziologie
Schlagworte
Tätowierungen, Tattoo-Geschichte, Skin Studies, Walther Schönfeld, Kriminologie, Medizingeschichte, Collection Studies, Sammlungen, Popkultur, Museum, Körper, Kulturanthropologie, Museumswissenschaft, Kulturwissenschaft

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