Ein Bild von Skulptur

Der Einfluss der Fotografie auf die Wahrnehmung von Bildhauerei

Bildhauerei wird vorwiegend in Form von fotografischen Abbildungen betrachtet.

Oft wird dabei jedoch übersehen, dass durch die Transformation in ein anderes Medium eine eigenständige Interpretation des Kunstwerkes entsteht. Anhand der Werke von Ernst Barlach, Gerhard Marcks, Arno Breker, Gustav Seitz, Norbert Kricke, Bernhard Heiliger und anderen Bildhauern legt Karoline Schröder erstmals dar, wie Kunstwerke vor allem im Kontext ihrer Veröffentlichung als Printprodukt die politischen, gesellschaftlichen und künstlerischen Umbrüche in Deutschland zwischen 1920 und 1970 widerspiegeln.

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2018-10-17, 324 Seiten
ISBN: 978-3-8376-4544-6

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Karoline Schröder

Karoline Schröder, Aachen, Deutschland

1. Warum ein Buch zu diesem Thema?

Skulpturfotografie wird unterschätzt. So gut wie jeder Kunstinteressierte nutzt sie, aber meist wird lediglich das abgebildete Werk betrachtet. Dabei formt die Fotografie eine Vorstellung von Skulptur in uns, die alles andere als objektiv ist. Häufig wird die Inszenierung von Skulpturen durch Fotografie als Manipulation empfunden. Ich möchte bewusst machen, dass Skulpturfotografie ein Vermittlungsmedium ist, das sowohl Vor- als auch Nachteile hat und das als Informationsquelle mitbedacht werden muss.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Ich habe mir deutschsprachige Bildbände des Zeitraums 1920 bis 1970 in ihrer Gesamtheit angeschaut, ohne eine künstlerische Bewertung der Fotografie anzusteben. Dadurch wird ein Überblick über die Gestaltungsmöglichkeiten geboten und Skulpturfotografie im Kontext ihrer Veröffentlichung untersucht. Auf diese Weise konnte ich die Einflussnahme von Politik und Wissenschaft sowie zeitgenössische Gestaltungsweisen deutlich machen.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Die Einflussnahme durch Bilder ist eines der wichtigsten Themen der heutigen Zeit. Bilder sind nicht objektiv, auch Kunstreproduktionen nicht. In aktuellen Forschungsdebatten wird die Frage nach der massenhaften Verfügbarkeit und nach der Dekontextualisierung von Bildern fächerübergreifend diskutiert, mein Buch liefert einen Beitrag dazu.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Ich würde gerne mit den Fotografen der von mir untersuchten Abbildungen sprechen. Sie werden als Autoren der Bilder teils nicht einmal namentlich benannt, ihre Haltungen und Bewertungen sind kaum überliefert. Es wäre interessant, ihre Standpunkte zu erfahren.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Skulpturfotografie leistet mehr als man ihr zutraut: Sie lenkt den Betrachter, vermittelt Inhalte, betont und verändert Sichtweisen, sie prägt unser Bild von Skulptur.

Autor_in(nen)
Karoline Schröder
Buchtitel
Ein Bild von Skulptur Der Einfluss der Fotografie auf die Wahrnehmung von Bildhauerei
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
324
Ausstattung
kart., zahlr. z.T. farb. Abb.
ISBN
978-3-8376-4544-6
DOI
Warengruppe
1582
BIC-Code
ACX JFD AJ AB
BISAC-Code
ART015110 PHO005000 ART009000
THEMA-Code
AGA JBCT AJ AB
Erscheinungsdatum
2018-10-17
Auflage
1
Themen
Kunst, Fotografie
Adressaten
Kunstgeschichte, Fotografie, Bildwissenschaften, Medienwissenschaften, Buchwissenschaft sowie Praktiker_innen im Bereich Fotografie, Bildhauerei und Layout
Schlagworte
Skulptur, Skulpturfotografie, Deutschland, Bildhauerei, Reproduktion, Fotografie, 1920-1970, Transformation, Kunst, Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts, Kunstpädagogik, Kunstwissenschaft

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