Diagnose Angstgesellschaft?

Was wir wirklich über die Gefühlslage der Menschen wissen

Abstiegsängste, Furcht vor Zuwanderung und Klimawandel: Glaubt man populären Zeitdiagnosen, leben wir in einer Gesellschaft der Angst. Dieser Band trägt aktuelle Forschungsergebnisse zur Gefühlslage der Menschen in Deutschland zusammen und unterzieht damit die Diagnose »Angstgesellschaft« einer kritischen Überprüfung: Kennen die Sorgen und Ängste der Deutschen wirklich nur eine Richtung – aufwärts? Was treibt bestimmte Bevölkerungsgruppen wie Jugendliche, prekär Beschäftigte oder Menschen mit Migrationshintergrund um? Welche Rolle spielen Sorgen und Ängste für die Wahlerfolge rechtspopulistischer Parteien? Die Beiträge zeigen, dass die Befindlichkeiten der Menschen zwar auf gesellschaftliche Bruchlinien verweisen, Deutschland aber dennoch keine Angstgesellschaft ist.

Open Access

2019-05-13, 294 Seiten
ISBN: 978-3-8394-4614-0
Dateigröße: 4.22 MB

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Christiane Lübke

Christiane Lübke, Universität Duisburg-Essen, Deutschland

Jan Delhey

Jan Delhey, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Deutschland

Autor_in(nen)
Christiane Lübke / Jan Delhey (Hg.)
Buchtitel
Diagnose Angstgesellschaft? Was wir wirklich über die Gefühlslage der Menschen wissen
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
294
Ausstattung
22 SW-Abbildungen
ISBN
978-3-8394-4614-0
DOI
Warengruppe
1729
BIC-Code
JFC JHBA JFFM
BISAC-Code
SOC022000 SOC026000 SOC050000
THEMA-Code
JBCC JHBA JBFQ
Erscheinungsdatum
2019-05-13
Themen
Kultur, Gesellschaft, Politik
Adressaten
Soziologie, Politikwissenschaft sowie die interessierte Öffentlichkeit, darunter Akteure aus Politik und Verwaltung sowie Journalist_innen
Schlagworte
Angstgesellschaft, Soziale Ungleichheit, Unsicherheit, Sorgen, Angst, Prekarität, Gesellschaft, Kultur, Politik, Kultursoziologie, Soziologische Theorie, Politische Soziologie, Soziologie

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