Zum Wandel des wissenschaftlichen Subjekts

Von kritischer Wissensschöpfung zum postkritischen Selbstmanagement?

Ein zentrales Kennzeichen der modernen Wissenschaft ist das Streben nach originellen Erkenntnissen, die auf der Basis von Kritik gewonnen werden: Die entsprechende wissenschaftliche Subjektform ist ein kritischer Wissensschöpfer.

Robert Niemann geht der Vermutung nach, dass dieses klassisch-moderne Wissenschaftssubjekt sich im letzten Drittel des 20. Jahrhunderts zu einem postkritischen Selbstmanager wandelt. Mit Blick auf die sprachliche Subjektivierung in Wissenschaftsratgebern erörtert er diese These unter anderem im Rahmen von Ansätzen wie dem ›unternehmerischen Selbst‹ (Bröckling), dem ›Kreativitätsdispositiv‹ (Reckwitz) sowie der ›Transformation von Kritik‹ (Boltanski/Chiapello).

24,99 € *

2019-12-27, ca. 200 Seiten
ISBN: 978-3-8376-4616-0

Erscheint voraussichtlich bis zum 27. Dezember 2019

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Robert Niemann

Robert Niemann, Justus-Liebig-Universität Gießen, Deutschland

Autor_in(nen)
Robert Niemann
Buchtitel
Zum Wandel des wissenschaftlichen Subjekts Von kritischer Wissensschöpfung zum postkritischen Selbstmanagement?
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
ca. 200
Ausstattung
kart., Klebebindung
ISBN
978-3-8376-4616-0
Warengruppe
1510
BIC-Code
JFC DSB
BISAC-Code
SOC022000 LIT004170
THEMA-Code
JBCC DSB
Erscheinungsdatum
2019-12-27
Auflage
1
Themen
Kultur, Gesellschaft, Sprache, Wissenschaft
Adressaten
Kulturwissenschaft, Kulturtheorie, Kultursoziologie, Kulturwissenschaftliche Linguistik, Wissenschaftstheorie und -soziologie
Schlagworte
Subjektivierung, Kritik, Postkritik, Wissenschaft, Originalität, Kultur, Sprache, Kulturtheorie, Kultursoziologie, Germanistik, Neoliberalismus, Kulturwissenschaft

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