Rache im Realismus

Recht und Rechtsgefühl bei Droste-Hülshoff, Gotthelf, Fontane und Heyse

Scheitert die Rache im Realismus? Realistische Texte imitieren das im 19. Jahrhundert in Deutschland entstehende moderne Rechtswesen: Sie wollen Rache – mit erzählerischen Mitteln – eingrenzen. Bis heute erweist sich das Versprechen der Rache als Gerechtigkeit jedoch als äußerst verführerisch.

Dania Hückmann zeigt, wie die Texte von Annette von Droste-Hülshoff, Theodor Fontane, Paul Heyse und Jeremias Gotthelf Rache als misslungenes Projekt präsentieren. Zugleich kehrt mit der Rache genau dann ein überholtes Rechtsprinzip wieder, wenn das Gerichtswesen versagt. In der Literatur des Realismus eröffnet Rache dabei keine Alternative zum Recht, sondern bringt nichts als Zerstörung.

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2018-11-14, 218 Seiten
ISBN: 978-3-8376-4635-1

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Dania Hückmann

Dania Hückmann, New York University Berlin, Deutschland

Autor_in(nen)
Dania Hückmann
Buchtitel
Rache im Realismus Recht und Rechtsgefühl bei Droste-Hülshoff, Gotthelf, Fontane und Heyse
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
218
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-8376-4635-1
DOI
Warengruppe
1563
BIC-Code
DSB HBTB L
BISAC-Code
LIT004170 HIS054000 LAW000000
THEMA-Code
DSB NHTB L
Erscheinungsdatum
2018-11-14
Auflage
1
Themen
Recht, Gewalt, Kulturgeschichte, Literatur
Adressaten
Literaturwissenschaft, Germanistik, Komparatistik, Recht und Literatur, Traumaforschung, Philosophie
Schlagworte
Literatur, Realismus, Trauma, Rache, Recht, Gerechtigkeit, Narratologie, Annette Von Droste-Hülshoff, Theodor Fontane, Paul Heyse, Jeremias Gotthelf, 19. Jahrhundert, Kulturgeschichte, Germanistik, Gewalt, Literaturwissenschaft

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