Pop weiter denken

Neue Anstöße aus Jazz Studies, Philosophie, Musiktheorie und Geschichte

Pop weiter denken versammelt Aufsätze, die sich diesem Motto auf zwei Weisen nähern: Zum einen wollen sie populäre Musik weiter denken, den Begriff also öffnen und einen stilistisch breiteren und historisch umfassenderen Zugang abbilden. Zum anderen will der Band Ansätze der Popforschung weiterdenken, also wieder aufgreifen und fortspinnen, die einst selbstverständliche Bestandteile des Denkens über Musik waren, in den letzten Jahren aber aus unserem Blickfeld geraten sind: die aktuelle Jazzforschung und die Musikphilosophie. In diesem Kontext werden auch musiktheoretische Zugänge zu populärer Musik weiter gedacht, die in den USA seit vielen Jahren selbstverständlich und fruchtbar, hierzulande indes kaum gebräuchlich sind.

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2018-11-14, 268 Seiten
ISBN: 978-3-8376-4664-1

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Ralf von Appen

Ralf von Appen, Universität Gießen, Deutschland

André Doehring

André Doehring, Universität für Musik und darstellende Kunst Graz, Österreich

1. Warum ein Buch zu diesem Thema?

Popmusik ist ein Gegenstand, der viele Menschen angeht – im wahrsten Sinne des Wortes. Mit diesem Buch wollen wir die Diskussion über Popmusik und deren Erforschung erweitern.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Es sind Perspektiven aus unserer Meinung nach dem Verbund der Popularmusikforschung zugehörigen Disziplinen, die ein wenig aus unserem Fokus geraten sind. Denn in der Geschichte der Erforschung populärer Musik waren Themen des Jazz, der populären Musik vor 1955 (dem vorgeblichen ›Geburtsjahr‹), analytische wie philosophische Fragestellungen früher zumindest an der Tagesordnung. Und der Blick ins Heute lohnt: In diesen vier Bereichen hat sich methodisch, gegenständlich und theoretisch Interessantes getan.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Im englischsprachigen Raum ist die Erforschung populärer Musik zu einem gehörigen Teil musikanalytisch und -theoretisch orientiert, es boomen dort Bücher über »Philosophie und ....« und die New Jazz Studies betonen seit einigen Jahren bereits das Jazz und populäre Musik Verbindende. Außerdem werden Kulturtransfers in zwei Richtungen diskutiert: als Transfer von deutschsprachiger populärer Musik und Lehrwerken in die USA in vorigen Jahrhunderten und als Adaption afroamerikanischer Popmusik der 1960er Jahre in Deutschland.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Natürlich mit jeder interessierten Leserin und jedem interessierten Leser. Insbesondere aber würde uns interessieren, was Thomas Phleps zu sagen hätte, der leider im letzten Jahr verstorbene bisherige Herausgeber der Beiträge zur Popularmusikforschung-Reihe.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Was fällt Ihnen ein, wenn Sie an Pop denken? Wer z.B. Ragtime, Techno, Jazzimprovisation, Musiktheorie und -philosophie vergessen hat, sollte dieses Buch lesen.

Autor_in(nen)
Ralf von Appen / André Doehring (Hg.)
Buchtitel
Pop weiter denken Neue Anstöße aus Jazz Studies, Philosophie, Musiktheorie und Geschichte
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
268
Ausstattung
kart., zahlr. z.T. farb. Abb.
ISBN
978-3-8376-4664-1
DOI
Warengruppe
1591
BIC-Code
AVA AVGP JFCA
BISAC-Code
MUS020000 SOC022000
THEMA-Code
AVA AVLP JBCC1
Erscheinungsdatum
2018-11-14
Auflage
1
Themen
Popkultur, Musik
Adressaten
Musikwissenschaft, Musikphilosophie, Musiktheorie, Popkultur, Kulturwissenschaft, Jazzforschung
Schlagworte
Popmusik, Musiktheorie, Jazz, Jazzforschung, Musikphilosophie, Musikwissenschaft, Popularmusik, Musik, Popkultur, Kulturwissenschaft

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