Vivian Maier und der gespiegelte Blick

Fotografische Positionen zu Frauenbildern im Selbstporträt

Die posthume »Entdeckung« der US-amerikanischen Fotografin Vivian Maier (1926-2009) schrieb Schlagzeilen. Internationale Ausstellungen sowie mehrere Fotobände und Dokumentarfilme erzählen heute die Geschichte der zu Lebzeiten ungesehenen Künstlerin. Eine wissenschaftliche Aufarbeitung von Maiers Oeuvre und seiner Rezeption stellt jedoch noch ein wesentliches Forschungsdesiderat dar.

Der vorliegende Band nähert sich Maiers Bildern werkanalytisch und sucht als Gegenantwort zur medialen Mystifizierung von Maier als »Nanny Photographer« nach dem feministischen Tenor und künstlerischen Selbstverständnis in ihren Selbstporträts. Durch seine bildorientierte Ausrichtung betritt der Band Neuland in einem bis dato vorwiegend genealogischen Diskurs.

Mit einem Geleitwort von Martin Sexl und künstlerischen Beiträgen von Federico Italiano, Jessica Krecklo Naidu und Anna Kus Park.

Kapitel-Übersicht

  1. Frontmatter

    Seiten 1 - 6
  2. Autoritratto, 1955

    Seiten 7 - 8
  3. Inhalt

    Seiten 9 - 10
  4. Wie Blicke Körper machen: Ein Geleitwort von Martin Sexl

    Seiten 11 - 24
  5. Prolog: Rezeptionsweisen, ikonografische Leerstellen und QR-Codes

    Seiten 25 - 40
  6. 1. Vom Präsentierteller zum Werksinn: Thematische Hinführung

    Seiten 41 - 52
  7. 2. Vom Werk zur Fotografin: »Finding Vivian Maier«

    Einleitung

    Seiten 53 - 55
  8. 2.1 Maiers Œuvre, seine Rezeption und die Fragestellungen dieser Arbeit

    Seiten 55 - 71
  9. 2.2 Maiers Nachlass: Ein fotohistorischer Sensationsfund und wem er gehört

    Seiten 71 - 76
  10. 2.3 Das biografische Bild eines ›Misfit Genius‹

    Seiten 76 - 84
  11. 3. Von der Frau im Bild zum Bild der Frau: Selbstporträts als feministische Artikulation?

    Einleitung

    Seiten 85 - 87
  12. 3.1 Fotografie, Selbstporträt und Identität

    Seiten 87 - 93
  13. 3.2 Weibliche Kunst zwischen kultureller Codierung und Selbstbehauptung

    Seiten 93 - 100
  14. 3.3 Medienbilder als künstlerischer Bezugspunkt und ihre Auswirkungen auf das Bild der Frau

    Seiten 100 - 114
  15. 4. Methodologisch-methodische Überlegungen zu einer werkbezogenen Oszillation zwischen Form, Inhalt und Kontext

    Einleitung

    Seiten 115 - 116
  16. 4.1 Der epistemische Gehalt von Bildern: Was uns Fotografien wissen lassen

    Seiten 116 - 122
  17. 4.2 Zur ikonologisch-ikonischen Bildanalysemethode nach Ralf Bohnsack

    Seiten 122 - 132
  18. 5. Nah am Werk: Maiers Bilder sprechen lassen

    Einleitung

    Seiten 133 - 135
  19. 5.1 Bildkorpus und Analyseschritte im Überblick

    Seiten 135 - 138
  20. 5.2 Kategorienbildung und Kategorisierungsbereiche

    Seiten 138 - 142
  21. 5.3 Exemplarische Einzelbildanalysen

    Seiten 143 - 190
  22. 6. Gesamtinterpretation und fotohistorisch-feministische Kontextualisierung

    Seiten 191 - 212
  23. 7. Schlussbetrachtung

    Seiten 213 - 218
  24. 8. Literatur

    Seiten 219 - 232
  25. 9. QR-Code-Register

    Seiten 233 - 248
Mehr
26,99 € *

2019-06-04, 248 Seiten
ISBN: 978-3-8394-4700-0
Dateigröße: 4.58 MB

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Nadja Köffler

Nadja Köffler, Universität Innsbruck, Österreich

Autor_in(nen)
Nadja Köffler
Buchtitel
Vivian Maier und der gespiegelte Blick Fotografische Positionen zu Frauenbildern im Selbstporträt
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
248
Ausstattung
50 SW-Abbildungen, 1 Farbabbildung
ISBN
978-3-8394-4700-0
DOI
Warengruppe
1744
BIC-Code
JFD AJ ABA JFSJ
BISAC-Code
PHO005000 ART009000 SOC052000 SOC032000
THEMA-Code
JBCT AJ ABA JBSF
Erscheinungsdatum
2019-06-04
Themen
Geschlecht, Fotografie, Kunst, Bild
Adressaten
Bildwissenschaften, Kulturwissenschaften, Kunstwissenschaften, Museologie
Schlagworte
Vivian Maier, Analoge Fotografie, Selbstporträt, 20. Jahrhundert, Fotografie und Geschlecht, Fotografie, Bild, Geschlecht, Bildwissenschaft, Gender Studies, Körper, Kunstwissenschaft

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