Sexueller Exzeptionalismus

Überlegenheitsnarrative in Migrationsabwehr und Rechtspopulismus

Ein zentrales Motiv der Abwehr von Migration insbesondere aus islamisch geprägten Ländern ist die Annahme einer generellen sexuellen Rückständigkeit und Gefährlichkeit von Migrant_innen. Dem setzt der dominante Diskurs eine überlegene okzidentale sexuelle Moderne entgegen – einen »sexuellen Exzeptionalismus«. Gabriele Dietze dekonstruiert diese sexualpolitisch fokussierte Charakterisierung von Migration als Strategie, die eine emotionalisierte ›Politik der Angst‹ nutzt, um einen ethno-nationalistischen Diskurs voranzutreiben. Sie stellt damit ein neues Begriffsrepertoire zur Verfügung, das in die männlich dominierte Rechtspopulismusforschung interveniert.

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2. Oktober 2019, 222 Seiten
ISBN: 978-3-8376-4708-2

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Gabriele Dietze

Gabriele Dietze, unabhängige Wissenschaftlerin, Deutschland

»[Gabriele Dietze] liefert eine gut nachvollziehbare Analyse, die verständlich macht, wie paradoxe Einstellungsmuster sich dennoch gegenseitig stärken, jedoch mittels Intersektionalitätsanalysen ad absurdum geführt werden können. Empfehlenswert!«
WeiberDiwan, Sommer 2020
Besprochen in:
www.frauensolidaritaet.org, 1 (2020)
www.centrum3.at, 1 (2020)
jungle world, 5 (2020)
InfoDienst Migration, 1 (2020)
IDA-NRW, 3 (2020)
Autor_in(nen)
Gabriele Dietze
Buchtitel
Sexueller Exzeptionalismus Überlegenheitsnarrative in Migrationsabwehr und Rechtspopulismus
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
222
Ausstattung
kart., Dispersionsbindung, 32 SW-Abbildungen
ISBN
978-3-8376-4708-2
DOI
10.14361/9783839447086
Warengruppe
1726
BIC-Code
JFSJ JFFD
BISAC-Code
SOC032000 SOC007000 SOC041000
THEMA-Code
JBSF JBFG
Erscheinungsdatum
2. Oktober 2019
Auflage
1
Themen
Geschlecht, Zeitdiagnose, Rassismus
Adressaten
Gender Studies, Media Studies, Politologie, Soziologie, Migrationsstudien, Europäische Ethnologie sowie die interessierte Öffentlichkeit
Schlagworte
Sexualpolitik, Migration, Islamophobie, Sexismus, Köln 2015/16, Geschlecht, Gesellschaft, Körper, Gender Studies, Flüchtlingsforschung, Kulturwissenschaft

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