Sexueller Exzeptionalismus

Überlegenheitsnarrative in Migrationsabwehr und Rechtspopulismus

Ein zentrales Motiv der Abwehr von Migration insbesondere aus islamisch geprägten Ländern ist die Annahme einer generellen sexuellen Rückständigkeit und Gefährlichkeit von Migrant_innen. Dem setzt der dominante Diskurs eine überlegene okzidentale sexuelle Moderne entgegen – einen »sexuellen Exzeptionalismus«. Gabriele Dietze dekonstruiert diese sexualpolitisch fokussierte Charakterisierung von Migration als Strategie, die eine emotionalisierte ›Politik der Angst‹ nutzt, um einen ethno-nationalistischen Diskurs voranzutreiben. Sie stellt damit ein neues Begriffsrepertoire zur Verfügung, das in die männlich dominierte Rechtspopulismusforschung interveniert.

17,99 € *

24. September 2019, 222 Seiten
ISBN: 978-3-8394-4708-6
Dateigröße: 12.18 MB

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Gabriele Dietze

Gabriele Dietze, unabhängige Wissenschaftlerin, Deutschland

»[Gabriele Dietze] liefert eine gut nachvollziehbare Analyse, die verständlich macht, wie paradoxe Einstellungsmuster sich dennoch gegenseitig stärken, jedoch mittels Intersektionalitätsanalysen ad absurdum geführt werden können. Empfehlenswert!«
WeiberDiwan, Sommer 2020
Besprochen in:
www.frauensolidaritaet.org, 1 (2020)
www.centrum3.at, 1 (2020)
jungle world, 5 (2020)
InfoDienst Migration, 1 (2020)
IDA-NRW, 3 (2020)
Autor_in(nen)
Gabriele Dietze
Buchtitel
Sexueller Exzeptionalismus Überlegenheitsnarrative in Migrationsabwehr und Rechtspopulismus
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
222
Ausstattung
32 SW-Abbildungen
ISBN
978-3-8394-4708-6
DOI
10.14361/9783839447086
Warengruppe
1726
BIC-Code
JFSJ JFFD
BISAC-Code
SOC032000 SOC007000 SOC041000
THEMA-Code
JBSF JBFG
Erscheinungsdatum
24. September 2019
Themen
Geschlecht, Zeitdiagnose, Rassismus
Adressaten
Gender Studies, Media Studies, Politologie, Soziologie, Migrationsstudien, Europäische Ethnologie sowie die interessierte Öffentlichkeit
Schlagworte
Sexualpolitik, Migration, Islamophobie, Sexismus, Köln 2015/16, Geschlecht, Gesellschaft, Körper, Gender Studies, Flüchtlingsforschung, Kulturwissenschaft

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