Todesbegegnungen im Film

Zuschauerrezeption zwischen Zeichen und Körper

Wie nah kommen die Bildmedien Malerei, Fotografie und Film dem Phänomen Tod? Die zeichentheoretischen Unterschiede einbeziehend, beschreibt Laura Räuber Film als erfolgreichstes Medium für eine »Begegnung« mit dem Tod. Der Film erweitert die Symbolismen der Malerei und die Realitätsbezüge der Fotografie um lebensnahe, bewegte und auditive Eindrücke und bietet dem Publikum ästhetische Erfahrungen tödlicher Gewaltakte. Dabei werden gängige Filmtheorien mit psychoanalytischem oder kognitivem Fokus aus der Perspektive des Körpers neu gedacht. Es zeigt sich: Somatische Anteilnahme gleicht die künstliche Abstraktion von Realität aus und scheint zugleich als gefahrlose Nähe zum Tod die grundlegende Motivation für eine Rezeption darzustellen.

44,99 € *

2019-05-13, 384 Seiten
ISBN: 978-3-8394-4829-8
Dateigröße: 4.47 MB

als Sofortdownload verfügbar

Preise inkl. Mehrwertsteuer.

Weiterempfehlen

Laura Räuber

Laura Räuber, Freie Universität Berlin, Deutschland

Besprochen in:
www.hhprinzler.de, 12.07.2019, Hans Helmut Prinzler
Autor_in(nen)
Laura Räuber
Buchtitel
Todesbegegnungen im Film Zuschauerrezeption zwischen Zeichen und Körper
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
384
Ausstattung
16 Farbabbildungen, 4 SW-Abbildungen
ISBN
978-3-8394-4829-8
DOI
Warengruppe
1744
BIC-Code
JFD APFA AJ
BISAC-Code
SOC052000 PER004030 PHO005000
THEMA-Code
JBCT ATF AJ
Erscheinungsdatum
2019-05-13
Themen
Kunst, Kulturgeschichte, Film
Adressaten
Filmwissenschaft, Bildforschung, Kulturwissenschaft, Kulturgeschichte, Medienwissenschaft, Philosophie
Schlagworte
Film, Tod, Semiotik, Körper, Zeichentheorie, Rezeption, Fiktion, Malerei, Fotografie, Kunst, Kulturgeschichte, Medienästhetik, Medienwissenschaft

Unsere Website verwendet Cookies, um bestimmte Funktionen bereitzustellen.

Datenschutzerklärung