Indivisualisierung & Clashplay

Die Funktion des Avatars in neuartigen fankulturellen Praxen

Die Teilhabe an sozialen Netzwerken und die damit verbundene visuelle Selbstdarstellung sind heutzutage obligatorisch. So verlagert sich nicht nur die Kommunikation auf die Ebene des Bildes, auch der Kampf um Anerkennung – manifestiert in Likes – macht sich am Avatar als visuellem Abbild der User_innen fest.

Dieses Phänomen der Indivisualisierung ist dabei nicht auf die klassischen sozialen Netzwerke beschränkt, sondern kondensiert sich ebenso in Online-Rollenspielen wie »World of Warcraft«, in denen z.B. mittels Clashplay die Spielfigur einer spielfremden Figur nachempfunden wird.

Alexander Tilgner fokussiert einen interdisziplinären Methodenapparat, der anhand ausgewählter Fallbeispiele das suggerierte Gestaltungspotenzial der Selbstdarstellung in sozialen Communities negiert und gleichsam kreative Potenziale auslotet, um die schablonenhaften systemeigenen Profilgrenzen auszuhebeln. Damit schafft er ein effizientes empirisches Werkzeug zur Analyse der heutigen Medienlandschaft.

39,99 € *

2019-09-13, 292 Seiten
ISBN: 978-3-8394-4850-2
Dateigröße: 9.64 MB

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Alexander Tilgner

Alexander Tilgner, Goethe-Universität Frankfurt, Deutschland

Autor_in(nen)
Alexander Tilgner
Buchtitel
Indivisualisierung & Clashplay Die Funktion des Avatars in neuartigen fankulturellen Praxen
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
292
Ausstattung
11 Farbabbildungen, 22 SW-Abbildungen
ISBN
978-3-8394-4850-2
DOI
Warengruppe
1744
BIC-Code
JFD ABA
BISAC-Code
SOC052000 ART009000
THEMA-Code
JBCT1 ABA
Erscheinungsdatum
2019-09-13
Themen
Popkultur, Medien, Bildung, Bild
Adressaten
Kulturwissenschaft, Kunst- und Bildwissenschaft, Medienästhetik, Medienwissenschaft, Game Studies, Fan Studies, Social Media Studies
Schlagworte
Avatar, Medien, Social Media, Kultur, Kunst, Facebook, Games, World of Warcraft, Bildtheorie, Popkultur, Individualisierung, Selbstdarstellung, Bild, Bildung, Computerspiele, Bildwissenschaft, Kunstpädagogik, Medienwissenschaft

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