Multikulturalismus im Diskurs

Deutsche und europäische Identitätskonstruktionen im Hinblick auf die Zugehörigkeit muslimischer Migranten

Die deutsche Identitätspolitik hat durch die Auseinandersetzung mit muslimischen Migranten eine neue Wendung erlangt. Thea D. Boldt analysiert diesen Übergang im Zeitraum von 2000 bis 2011 mit besonderem Fokus auf das Konzept des Multikulturalismus. Dabei zeichnet sie die Transformation Deutschlands von einer Nation des ius sanguinis zu einer multikulturellen Gesellschaft in einem diskursiven Spannungsfeld zwischen staatlichen und nicht-staatlichen Akteuren – darunter Vertreter muslimischer Verbände – nach. Vor diesem Hintergrund erscheint die deutsche Debatte um den »Multikulti«-Begriff als Vorreiter einer neuen europäischen Identität und einer neuen europäischen Migrationsagenda.

26,99 € *

2019-10-21, 154 Seiten
ISBN: 978-3-8394-4860-1
Dateigröße: 1 MB

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Thea D. Boldt

Thea D. Boldt, Kulturwissenschaftliches Institut Essen und Universität Bochum, Deutschland

Autor_in(nen)
Thea D. Boldt
Buchtitel
Multikulturalismus im Diskurs Deutsche und europäische Identitätskonstruktionen im Hinblick auf die Zugehörigkeit muslimischer Migranten
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
154
ISBN
978-3-8394-4860-1
DOI
Warengruppe
1729
BIC-Code
JFFN JHB JPSN2
BISAC-Code
SOC007000 POL010000 SOC026000 POL011000
THEMA-Code
JBFH JHB JPSN
Erscheinungsdatum
2019-10-21
Themen
Kultur, Migration, Politik
Adressaten
Sozialwissenschaft, Politikwissenschaft, Kulturwissenschaft
Schlagworte
Identität, Nation, Deutschland, Europa, Muslime, Zugehörigkeit, Multikulturalität, Diskursanalyse, Identitätspolitik, Identitätskonstruktion, Ius Sanguinis, Postkolonialismus, Migration, Politik, Kultur, Politische Soziologie, Europäische Politik, Kultursoziologie, Soziologie

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