Handbuch Poststrukturalistische Perspektiven auf soziale Bewegungen

Ansätze, Methoden und Forschungspraxis

Das Handbuch widmet sich erstmals systematisch und vergleichend der Frage, wie soziale Bewegungen aus einer poststrukturalistischen Perspektive analysiert werden können. Die Beiträge stellen verschiedene Ansätze vor und zeigen jeweils anhand eines Beispiels aus der Forschungspraxis, wie dieser Ansatz für die Analyse sozialer Bewegungen genutzt werden kann. Durch die Anwendung alternativer Methoden, die enge Verknüpfung von Theorie und Praxis und eine gesellschaftstheoretische Perspektive werden auf diese Weise neue Einsichten in den Forschungsgegenstand »soziale Bewegungen« möglich.

Open Access

2019-09-24, 306 Seiten
ISBN: 978-3-8394-4879-3
Dateigröße: 3.23 MB

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Judith Vey

Judith Vey, Technische Universität Berlin, Deutschland

Johanna Leinius

Johanna Leinius, Universität Kassel, Deutschland

Ingmar Hagemann

Ingmar Hagemann, Universität Duisburg-Essen, Deutschland

1. Warum ein Buch zu diesem Thema?

In den letzten Jahren wurden viele spannende empirische Analysen über soziale Bewegungen durchgeführt. Oft stehen diese Analysen in der Tradition poststrukturalistischer und/oder postfundamentalistischer Ansätze. In diesem Feld neuer Ansätze fehlte aber bislang ein systematischer und vergleichender Überblick. Diesen ermöglichen wir mit unserem Handbuch. Es bietet eine schnelle Orientierung und vermittelt zu jedem Ansatz einen Einstieg in die jeweilige Analyseperspektive und Forschungspraxis.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Wir zeigen die Vielfalt der Möglichkeiten auf, Protest und soziale Bewegungen aus einem gesellschaftstheoretisch inspirierten Blickwinkel heraus zu analysieren. Durch die poststrukturalistische Blickverschiebung radikaler Kontingenzakzeptanz werden neue Facetten von sozialen Bewegungen sicht- und analysierbar. Zugleich war es uns ein wichtiges Anliegen, diese oftmals komplexen Ansätze in konkrete Forschungspraxis zu übersetzen.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Unser Handbuch verbindet Theorie und Praxis. In allen Beiträgen werden die theoretischen Ansätze und Prämissen sowie deren Anwendung anhand eines oder mehrerer empirischer Beispiele dargestellt. Dieser Brückenschlag macht das Handbuch zu einer wertvollen Ressource für alle, die aus einer gesellschaftstheoretischen Perspektive verstehen wollen, wie soziale Bewegungen funktionieren und was diese über die Problemlagen unserer Gesellschaften aussagen können. Es eignet sich daher gleichermaßen für Studierende und Nachwuchsforscher*innen sowie alteingesessene Forscher*innen.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Wir wollen mit dem Buch sowohl in die theoretischen Debatten der Bewegungsforschung als auch der Gesellschaftstheorie intervenieren und dabei ein zugängliches Handbuch für Wissenschaftler*innen, Studierende, Aktivist*innen und andere Interessierte anbieten. Daher diskutieren wir – nach der poststrukturalistischen Prämisse, dass es keine feststehende Wahrheit gibt – mit allen, die sich angesprochen, aber auch provoziert, fühlen!

5. Ihr Buch in einem Satz:

DAS Handbuch zur Erforschung sozialer Bewegungen aus einer poststrukturalistischen Perspektive (und darüber hinaus) ;-).

Autor_in(nen)
Judith Vey / Johanna Leinius / Ingmar Hagemann (Hg.)
Buchtitel
Handbuch Poststrukturalistische Perspektiven auf soziale Bewegungen Ansätze, Methoden und Forschungspraxis
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
306
Ausstattung
2 SW-Abbildungen, 2 Farbabbildungen
ISBN
978-3-8394-4879-3
DOI
Warengruppe
1721
BIC-Code
JPWF JHB
BISAC-Code
POL003000 POL010000 SOC026000
THEMA-Code
JPWG JHB
Erscheinungsdatum
2019-09-24
Themen
Politik, Zivilgesellschaft
Adressaten
Soziologie, Politikwissenschaft, Soziale Bewegungsforschung, Kulturwissenschaft, Geographie sowie Aktivist_innen in den Feldern Soziale Bewegungen, Politik und Zivilgesellschaft
Schlagworte
Soziale Bewegungen, Protest, Poststrukturalismus, Postmoderne Theorie, Handbuch, Praxis, Politik, Zivilgesellschaft, Politsche Theorie, Politische Soziologie, Politikwissenschaft, Michel Foucault, Kollektive Identität, Stuart Hall, Populismus
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