Pina Bausch und das Tanztheater

Die Kunst des Übersetzens

Gabriele Klein präsentiert eine neue Sichtweise auf die Arbeit des Tanztheaters Wuppertal: Die Entwicklung und Aufführung der Stücke, die Weitergabe von choreografischem Material und die Reaktionen der Öffentlichkeit werden als komplexe, voneinander abhängige und wechselseitige Übersetzungsprozesse dargestellt. Das Buch rückt zum ersten Mal die künstlerische Forschung vor allem bei den internationalen Koproduktionen des weltweit bekannten Ensembles in den Fokus und bietet umfangreiches empirisches Material in Form von Interviews mit Tänzer*innen, Mitarbeiter*innen und Publikum sowie ethnografische Studien an den koproduzierenden Orten. Eine Praxeologie des kulturellen und ästhetischen Übersetzens wird als tragfähiges Schlüsselkonzept für die Erforschung von Tanz und Kunst eingeführt.

»Die neuste Publikation von Gabriele Klein »Pina Bausch und das Tanztheater. Die Kunst des Übersetzens« ist eine Wucht! Großartig, was alles angesprochen, recherchiert und präsentiert wird, wieviele Themen aufgegriffen werden und welche Fülle an Auseinandersetzungen das Buch bereichern. Die grafische Gestaltung, die große und übersichtliche Schrift, die ausgezeichneten Bilder und der Aufbau des Buches sind wunderbar. Uuml;berzeugend ist, dass die Darlegung der Theorie und Methodologie erst am Schluss kommt, nachdem sie zuvor mit vielen Materialien verwebt worden ist. Sprachlich ist das Buch eingängig, es liest sich wunderbar und ist dennoch inhaltlich herausfordernd ‒ und das ist gut so!«
(Margrit Bischof, Vorstand Dachverband Tanz Deutschland)

»Dieses Buch der Tanzwissenschaftlerin Gabriele Klein füllt eine Lücke. Die Autorin geht auf Entdeckungsreise in den Kosmos der weltberühmten Choreografin Pina Bausch. Mit analytischer Genauigkeit erforscht sie Leben und Werk von Pina Bausch und zeigt, wie Bausch mit dem Tanztheater Wuppertal den Tanz revolutioniert, und ihn aus der Sklaverei der Schönheit befreit hat, um ›für das Leben eine Sprache zu finden.‹ Mit Interviews, zum Teil unbekannten Fotos, Archivmaterial, politisch-historischer Einordnung und einem besonderen Blick auf die Kooperationen des Tanztheaters mit vielen Ländern und Kulturen, entstand eine lebendige und spannende Lektüre: Für alle, die mehr wissen wollen über ›Pina Bausch ‒ Pionierin, Ikone, Mythos, Marke‹ ‒ und vom Geheimnis ihrer Kunst.«
(Anne Linsel, Kulturjournalistin, Publizistin und Filmemacherin (u.a. Dokumentarfilme über Pina Bausch))

34,99 € *

2019-09-26, 448 Seiten
ISBN: 978-3-8376-4928-4

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Gabriele Klein

Gabriele Klein, Universität Hamburg, Deutschland

»Dieses Buch [ist] so angelegt, dass es sich gut dafür eignet, alle Kulturinteressierten in Bauschs Kosmos einzuführen, und trotzdem Abschnitte enthält, die informative Nahrung auch für ausgefuchste Spezialisten bieten.«
Helmut Ploebst, DerStandard, 27.03.2020
»Ein informatives und persönliches wie auch gesellschaftlich relevantes Lesevergnügen, nicht nur für ein Fachpublikum, sondern für eine breite Leserschaft.«
Miriam Althammer, www.tanznetz.de, 26.02.2020
»Klein [bettet] das künstlerische Schaffen und Wirken der gesamten Kompanie in komplexe kulturelle, soziologische, aber auch intertextuelle Zusammenhänge ein.
Das Ergebnis trägt entschieden dazu bei, zehn Jahre nach dem Tod der Künstlerin deren Langzeitwirkung in neuem Licht betrachten zu können.«
Rico Stehfest, tanz, 1 (2020)
»Eine Arbeit [...], die den Charakter eines Standardwerkes zur Legende und zum Phänomen Pina Bausch darstellt und viele der bisherigen Veröffentlichungen aus zweiter Hand [...] widerlegt, unterstützt und auch für die interessierte Nachwelt dokumentiert.«
Peter Dahms, Tanzinfo Berlin, 07.10.2019
Autor_in(nen)
Gabriele Klein
Buchtitel
Pina Bausch und das Tanztheater Die Kunst des Übersetzens
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
448
Ausstattung
Hardcover, Fadenbindung, 71 Farbabbildungen, 28 SW-Abbildungen
ISBN
978-3-8376-4928-4
DOI
Warengruppe
1586
BIC-Code
ASD AN
BISAC-Code
PER003000 PER011020
THEMA-Code
ATQ ATD
Erscheinungsdatum
2019-09-26
Auflage
1
Themen
Theater, Tanz, Kunst
Adressaten
Kulturwissenschaft, Tanzwissenschaft, Theaterwissenschaft, Sprachwissenschaft, Kunstwissenschaft, Philosophie, Soziologie, Praxistheorie, Qualitative Sozialforschung sowie Praktiker_innen im Feld
Schlagworte
Tanztheater, Pina Bausch, Übersetzung, Praxistheorie, Praxeologie, Tanz, Kunst, Künstlerische Forschung, Publikum, Kunstkritik, Wuppertal, Ethnografische Studie, Choreografie, Theater, Tanzgeschichte, Theaterwissenschaft, Tanzwissenschaft

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