Theater in Erlangen

Orte – Geschichte(n) – Perspektiven

Der 300. Jahrestag der Eröffnung des Markgrafentheaters in Erlangen ist der Anlass für eine interdisziplinäre Erkundung von Themen und Fragestellungen zur Geschichte und Gegenwart des Erlanger Theaters, seinem Verhältnis zur Stadtgesellschaft, seinen aktuellen Problemstellungen und seiner möglichen Zukunft. Dieser Band versammelt Beiträge aus der Theaterwissenschaft, Pädagogik, Kunstgeschichte, Musikwissenschaft und Soziologie sowie von Kulturschaffenden und Künstler*innen. Sie widmen sich der Geschichte des Markgrafentheaters seit dem 18. Jahrhundert, der Erlanger Festivalkultur, dem Verhältnis zwischen Theater und Universität sowie der Bedeutung des Schultheaters und der Theaterpädagogik.

Kapitel-Übersicht

  1. Frontmatter

    Seiten 1 - 4
  2. Inhalt

    Seiten 5 - 6
  3. Grußwort

    Seiten 7 - 8
  4. Einleitung

    Seiten 9 - 16
  5. Auftakt

    Elefanten in Erlangen? Zur Eröffnung des »grossen Theatro zu Christian=Erlang« 1719

    Seiten 19 - 38
  6. Überblicke

    Das Theater und sein Publikum: Vom Hoftheater zum Theater der Gegenwart

    Seiten 41 - 72
  7. Von Mauern und Mauerweilern: Skizzen zur Erlanger Theatergeschichte

    Seiten 73 - 90
  8. 300 Jahre Theaterwerbung in Erlangen – eine kommentierte Zeitreise

    Seiten 91 - 120
  9. Markgrafentheater

    Das Erlanger Markgrafentheater: Typologie und Geschichte eines barocken Bauwerks

    Seiten 123 - 136
  10. Weltsicht und Perspektive auf der Opernbühne des 17. bis 19. Jahrhunderts: Das Markgrafentheater Erlangen im Kontext seiner Zeit

    Seiten 137 - 158
  11. Zwischenspiel

    Projekt 1719: Elefanten in Erlangen – Eine Spurensuche

    Seiten 161 - 176
  12. Universität

    Studieren, probieren, experimentieren: Das Theater (in) der Universität

    Seiten 179 - 204
  13. Wissenschaft im Schatten des Nationalsozialismus – Der Fall Schneider/Schwerte und die Anfänge der Erlanger Theaterwissenschaft

    Seiten 205 - 244
  14. »Macht endlich Schluß!« – Abbrüche und Anfänge der internationalen Theaterwochen der Studentenbühnen von 1949 bis 1968

    Seiten 245 - 268
  15. Das Schultheater und die Kunst der Schule: Erlanger Initiativen

    Seiten 269 - 288
  16. Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft

    Ausnahmezustand – Vom barocken Festspiel zur Event-Kultur: Reflexionen zur Ereignishaftigkeit von Kulturveranstaltungen am Beispiel der Erlanger Festivals

    Seiten 291 - 320
  17. Stadt – Theater – Archiv: (Ver-)Ortungen von Theatergeschichte im Stadtarchiv Erlangen

    Seiten 321 - 342
  18. Theater am Ort: Szenographien des Stadttheaters im Wandel

    Seiten 343 - 362
  19. Was bedeutet (in Erlangen und anderswo): »Stadttheater der Zukunft«?

    Seiten 363 - 386
  20. Abbildungsverzeichnis

    Seiten 387 - 390
  21. Autorinnen und Autoren

    Seiten 391 - 402
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29,99 € *

2020-01-17, 402 Seiten
ISBN: 978-3-8376-4960-4

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Hans-Friedrich Bormann

Hans-Friedrich Bormann, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Deutschland

Hans Dickel

Hans Dickel, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Deutschland

Eckart Liebau

Eckart Liebau, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Deutschland

Clemens Risi

Clemens Risi, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Deutschland

1. Warum ein Buch zu diesem Thema?

Als Theaterstadt hat Erlangen eine über 300-jährige Tradition, deren Bedeutung weit über die lokale Geschichte hinausreicht. In ihr spiegelt sich das Verhältnis zwischen ästhetischen, institutionellen und politischen Fragestellungen, die in diesem Band mit Blick auf die wechselvolle Geschichte des Erlanger Markgrafentheaters, des Studententheaters, der Festivalkultur und des Verhältnisses zwischen Universität und Theater reflektiert werden.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Unser Band versammelt Beiträge aus Theaterwissenschaft, Pädagogik, Kunstgeschichte, Musikwissenschaft und Soziologie sowie von Kulturschaffenden und Künstler*innen. In ihnen werden einzelne Aspekte der Erlanger Theatergeschichte untersucht und kontextualisiert, sodass sich ein weites Spektrum an Themen und Zugängen ergibt, das zum Vergleich mit anderen Standorten einlädt und Impulse für die Methoden der Theaterhistoriographie bietet.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Mit dem interdisziplinären Ansatz tragen wir der Spezifik des Gegenstands Theater Rechnung; die Vielfalt der Zugänge verweist auf seinen intermedialen, prozesshaften Charakter, der allenfalls Annäherungen aus unterschiedlichen Richtungen erlaubt. Die Theaterstadt Erlangen hat sich dabei als ein überaus dankbares Beispiel sowohl für eine strukturgeschichtliche als auch ereignisgeschichtliche Fokussierung erwiesen.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Der Band wendet sich sowohl an die theaterinteressierte Öffentlichkeit (nicht allein in Erlangen!) als auch an das Fachpublikum aus den beteiligten Disziplinen. Darüber hinaus sehen wir auch das Potenzial einer weiterführenden Debatte – etwa hinsichtlich der theaterhistoriographischen Methodenfragen oder der kulturpolitischen Diskussion um ein ›Stadttheater der Zukunft‹.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Das Motto der Stadt Erlangen ›Offen aus Tradition‹ gilt auch für unseren Band: Offen für alle Leser*innen, für Diskussionen und Kritik.

Buchtitel
Theater in Erlangen Orte – Geschichte(n) – Perspektiven
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
402
Ausstattung
kart., Klebebindung, 36 SW-Abbildungen, 24 Farbabbildungen
ISBN
978-3-8376-4960-4
DOI
Warengruppe
1586
BIC-Code
AN
BISAC-Code
PER011020
THEMA-Code
ATD
Erscheinungsdatum
2020-01-17
Auflage
1
Themen
Kultur, Theater, Stadt
Adressaten
Theaterwissenschaft, Pädagogik, Kunstgeschichte, Musikwissenschaft, Soziologie sowie Praktiker_innen im Bereich Kulturarbeit
Schlagworte
Erlangen, Festival, Markgrafentheater, Theater, Universität, Schultheater, Stadt, Kulturgeschichte, Kultur, Theaterwissenschaft

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