Digitaler Nihilismus

Thesen zur dunklen Seite der Plattformen

Facebook, Twitter, Instagram, Tinder und Co. – all das Klicken, Scrollen, Wischen und Liken lässt uns am Ende sinnentleert zurück. Traurigkeit ist zum Designproblem geworden, die Höhen und Tiefen der Melancholie sind längst in den Social-Media-Plattformen kodiert. Geert Lovink bietet eine kritische Analyse der aktuellen Kontroversen, die sich um Social Media, Fake News, toxische virale Meme und Online-Sucht drehen. Er zeigt: Die Suche nach einem großen Entwurf darf als gescheitert gelten – und hat zu einer entpolitisierten Internetforschung geführt, die weder radikale Kritik übt noch echte Alternativen aufzeigt.

Wir sind aufgerufen, die künstliche Intimität von Social Media, Messenger-Apps und Selfies zu akzeptieren, denn Langeweile ist die erste Stufe der Überwindung des »Plattform-Nihilismus«. Und dann, wenn der Nebel sich lichtet, können wir daran arbeiten, die Datenfresser-Industrien in ihrem Kern zu treffen.

21,99 € *

2019-08-28, 242 Seiten
ISBN: 978-3-8394-4975-2
Dateigröße: 1.75 MB

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Geert Lovink

Geert Lovink, Hochschule von Amsterdam, Niederlande/European Graduate School, Schweiz

Autor_in(nen)
Geert Lovink
Buchtitel
Digitaler Nihilismus Thesen zur dunklen Seite der Plattformen
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
242
ISBN
978-3-8394-4975-2
DOI
Warengruppe
1744
BIC-Code
JFD
BISAC-Code
SOC052000
THEMA-Code
JBCT1
Erscheinungsdatum
2019-08-28
Themen
Medien, Zeitdiagnose, Internet
Adressaten
Medienwissenschaft, Soziologie, Kulturwissenschaft, Design sowie die interessierte Öffentlichkeit
Schlagworte
Social Media, Internet, Melancholie, Depression, Nihilismus, Fake News, Medien, Digitale Medien, Mediensoziologie, Medienwissenschaft

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