Im Namen der Emanzipation

Antimuslimischer Rassismus in Österreich

Was macht das Bild von Muslim_innen als rückständige und bedrohliche Andere so anschlussfähig? Welche gesellschaftlichen Widersprüche und Konflikte werden in antimuslimischen Diskursen verarbeitet? Benjamin Opratko untersucht das scheinbare Paradox eines Rassismus, der im Namen der Emanzipation artikuliert wird.

Seine hegemonietheoretische Analyse zeigt: Der antimuslimische Rassismus übersetzt die Unsicherheit darüber, ob die Emanzipationskämpfe nach 1968 tatsächlich gewonnen wurden, in die Vorstellung, dass Muslim_innen das Errungene bedrohen. In diesem Mythos repräsentieren muslimische Andere eine überwunden geglaubte Vergangenheit. Ihre Abwertung im Namen der Emanzipation entpuppt sich als historizistischer Rassismus.

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3. Dezember 2019, 364 Seiten
ISBN: 978-3-8376-4982-6

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Benjamin Opratko

Benjamin Opratko, Universität Wien, Österreich

Besprochen in:
InfoDienst Migration, 1 (2020)
Autor_in(nen)
Benjamin Opratko
Buchtitel
Im Namen der Emanzipation Antimuslimischer Rassismus in Österreich
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
364
Ausstattung
kart., Dispersionsbindung, 5 SW-Abbildungen
ISBN
978-3-8376-4982-6
DOI
10.14361/9783839449820
Warengruppe
1728
BIC-Code
JFSL JPA JHB
BISAC-Code
SOC031000 POL010000 SOC026000
THEMA-Code
JBSL1 JPA JHB
Erscheinungsdatum
3. Dezember 2019
Auflage
1
Themen
Islam, Rassismus, Politik
Adressaten
Politikwissenschaft, Medienwissenschaft, Migrationsforschung, Rassismusforschung sowie Praktiker_innen in der antirassistischen Bildungsarbeit
Schlagworte
Rassismus, Islamophobie, Islam, Hegemonie, Österreich, Politik, Politische Theorie, Politische Soziologie, Islamwissenschaft, Politikwissenschaft
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