Architektur wird plastisch

Skulpturales Handeln in architektonischen und künstlerischen Bildungskontexten

Welche Bildungschancen eröffnet »skulpturales Handeln« in der architektonischen und künstlerischen Lehre, in der Kunstpädagogik und Architekturvermittlung? Dieser für Forschung und Lehre zu Architektur und Raum gleichermaßen relevanten Fragestellung widmet sich Susanne Henning, indem sie Synergieeffekten zwischen dem Erleben gebauter Umwelt und ästhetischen Erfahrungsmöglichkeiten in skulpturalen Handlungsprozessen nachgeht. Ausgehend von skulpturalen Entgrenzungstendenzen in den Raum und in die Betrachtung sowie unter Bezugnahme auf philosophische, kulturwissenschaftliche und kunstpädagogische Diskurse erschließt sie Möglichkeiten, um Wechselbeziehungen zwischen Subjekt, Architektur und Gesellschaft zu erkunden.

Kapitel-Übersicht

  1. Frontmatter

    Seiten 1 - 4
  2. Inhalt

    Seiten 5 - 6
  3. Einleitung

    Seiten 7 - 10
  4. 1 Monika Sosnowska, The Tired Room (2005)

    Einleitung

    Seiten 11 - 14
  5. 1.1 Konzeptionelle Hintergründe von The Tired Room

    Seiten 15 - 16
  6. 1.2 The Tired Room – Zwischen Ding und Zeichen

    Seiten 16 - 24
  7. 2 Synergien ästhetischer Erfahrungen in Skulptur und Architektur

    Einleitung

    Seiten 25 - 26
  8. 2.1 Ästhetische Erfahrung

    Seiten 26 - 39
  9. 2.2 Erfahrungen der gebauten Umwelt als Gegenstand ästhetischer Erfahrungsprozesse

    Seiten 40 - 111
  10. 2.3 Synergien zwischen ästhetischer Erfahrung und Architekturerfahrung

    Seiten 111 - 124
  11. 3 Skulpturale Erweiterungstendenzen als Grundlage von Erkundungsmöglichkeiten des Architektonischen

    Einleitung

    Seiten 125 - 129
  12. 3.1 Skulpturale Erkundungsmöglichkeiten von Architektur im Sinne sozialen Handelns

    Seiten 129 - 172
  13. 3.2 Skulpturale Raumbezügen als Basis von Erkundungen architektonischen Raums

    Seiten 172 - 242
  14. 3.3 Skulpturale Perspektiven auf Architektur

    Seiten 242 - 250
  15. 4 Bildungschancen skulpturaler Erkundungen im Feld des Architektonischen

    Einleitung

    Seite 251
  16. 4.1 Erfahrungs- und Erkenntnischancen skulpturaler Produktion zwischen Affirmation, Kritik und Transformation

    Seiten 252 - 262
  17. 4.2 Bildungsverständnisse

    Seiten 262 - 271
  18. 4.3 Bildungspotenziale ergebnisoffener Erkundungen architektonischer Zusammenhänge

    Seiten 271 - 288
  19. 5 Architekturerfahrungen skulptural erkunden

    Einleitung

    Seiten 289 - 291
  20. 5.1 Skulpturales Handeln

    Seiten 292 - 293
  21. 5.2 Formen des Machens und Werdenlassens in skulpturalen Prozessen

    Seiten 293 - 299
  22. 5.3 Skulptural-handelnde Erkundungen des Architektonischen

    Seiten 299 - 311
  23. 5.4 Elemente skulpturaler Erkundungsprozesse von Architekturerfahrungen

    Seiten 311 - 364
  24. Literatur

    Seiten 365 - 390
  25. Abbildungen

    Seiten 391 - 400
Mehr
49,99 € *

2020-01-21, 400 Seiten
ISBN: 978-3-8376-5012-9

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Susanne Henning

Susanne Henning, Universität Siegen, Deutschland

1. Warum ein Buch zu diesem Thema?

Ich hatte immer den Eindruck, dass Erfahrungen, die ich in Seminaren zum plastischen Gestalten während meines Architekturstudiums und auch in späterem skulpturalem Arbeiten machen konnte, für meine Architekturwahrnehmung, oder genauer gesagt, für meine Fähigkeit, Architektur zu erleben, von großer Bedeutung waren. Meinem Interesse an möglichen Hintergründen dieses Zusammenhangs gehe ich in meinem Buch aus einer kunstpädagogischen Perspektive nach.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Um zeigen zu können, dass durch skulpturale Erkundungen unterstützte Auseinandersetzungen mit Architektur geeignet sind, um über deren Form ihre funktionale Bedeutung in der individuellen und gemeinschaftlichen Nutzung zu erschließen, verbinde ich in meinem Buch phänomenologische, psychologische und soziologische Betrachtungen. Auf diese Weise werden neue Perspektiven auf das komplexe und teilweise auch schwierige Verhältnis von Architektur und Kunst eröffnet.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Das Thema ist sowohl für die kunstpädagogische Forschung von Bedeutung, da Chancen aufgezeigt werden, die Denk- und Handlungsweisen freier Kunst im Feld angewandter Künste wie Architektur, analog aber auch Design, eröffnen können. Von Interesse sind damit verbundene Erkenntnisse auch für Forschungen im Bereich baukultureller Bildung. Gleichzeitig können sie aber auch eine theoretische Fundierung und praktische Herangehensweisen für plastisches Gestalten im Kontext einer Architekturdidaktik bieten.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Ich würde mich freuen, wenn auch Architektinnen und Architekten mein Buch lesen und mit mir darüber ins Gespräch kommen würden. Sehr gerne hätte ich mein Buch auch mit dem Professor diskutiert, der in meinem Architekturstudium plastisches Gestalten lehrte, da dessen Lehre einen Ausgangspunkt meiner Überlegungen bildet.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Skulpturales Handeln kann dazu beitragen, Wirkungen, die von Architektur ausgehen, zu begreifen und so eigene die Beziehung zur gebauten Umwelt aktiv gestalten zu können – Architektur wird plastisch.

Autor_in(nen)
Susanne Henning
Buchtitel
Architektur wird plastisch Skulpturales Handeln in architektonischen und künstlerischen Bildungskontexten
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
400
Ausstattung
kart., Dispersionsbindung, 78 SW-Abbildungen, 1 Farbabbildung
ISBN
978-3-8376-5012-9
DOI
Warengruppe
1584
BIC-Code
AM AB ABA
BISAC-Code
ARC010000 ART009000
THEMA-Code
AM AB ABA
Erscheinungsdatum
2020-01-21
Auflage
1
Themen
Bildung, Architektur, Kunst
Adressaten
Architekturvermittlung, Kunstpädagogik, Kulturelle Bildung, Kunstwissenschaft, Kulturwissenschaft, Architektur
Schlagworte
Skulpturen, Zeitgenössische Kunst, Architektur, Ästhetik, Kunstpädagogik, Entgrenzung, Bildung, Kunst, Kunsttheorie, Kulturelle Bildung

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