Politiken der Generativität

Reproduktive Gesundheit, Bevölkerung und Geschlecht. Das Beispiel der Weltgesundheitsorganisation

Bevölkerungspolitik hat sich seit der UN-Bevölkerungs-Konferenz in Kairo 1994 grundlegend verändert. Geburtensteuernde Zwangsmaßnahmen wurden offiziell abgeschafft und selbstbestimmte Fortpflanzung auf die Grundlage von Menschenrechten gestellt. Allerdings sind auch die hier zugrunde liegenden Konzepte nicht frei von normativen Prämissen in Bezug auf Geschlecht, Sexualität, Ethnie und Gesundheit. Franziska Schutzbach stellt in ihrer Untersuchung – in deren Zentrum die Adaption der UN-Agenda im europäischen Kontext steht – heraus, dass die gegenwärtige Essenzialisierung der Generativität im Rahmen einer heteronormativen Zweigeschlechtlichkeit zentral für die Reproduktion der herrschenden Gesellschafts- und Geschlechterverhältnisse ist.

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3. März 2020, 266 Seiten
ISBN: 978-3-8394-5022-2
Dateigröße: 2.1 MB

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Franziska Schutzbach

Franziska Schutzbach, Universität Basel, Schweiz

»Schutzbachs sorgfältige, kritische Analyse der WHO-Programmatik basiert auf einem umfangreichen theoretischen Gerüst.«
Hannah Zagel, Soziopolis, 25.06.2020
Autor_in(nen)
Franziska Schutzbach
Buchtitel
Politiken der Generativität Reproduktive Gesundheit, Bevölkerung und Geschlecht. Das Beispiel der Weltgesundheitsorganisation
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
266
ISBN
978-3-8394-5022-2
DOI
10.14361/9783839450222
Warengruppe
1726
BIC-Code
JFSJ JPA JHBD
BISAC-Code
SOC032000 POL010000 SOC006000
THEMA-Code
JBSF JPA JHBD
Erscheinungsdatum
3. März 2020
Themen
Medizin, Geschlecht, Biopolitik
Adressaten
Soziologie, Gender Studies, Politikwissenschaft, Philosophie
Schlagworte
Biopolitik, Fortpflanzung, Generativität, Gesundheitspolitik, Geschlecht, Vereinte Nationen, Europa, Weltgesundheitsorganisation, Heteronormativität, Sexualität, Menschenrechte, Medizin, Gender Studies, Bevölkerung, Soziologie

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