Strategien der Einverleibung

Die Rezeption der Antropofagia in der zeitgenössischen brasilianischen Kunst

Das im brasilianischen Modernismus der 1920er Jahre entwickelte Konzept der Antropofagia beinhaltet die kulturelle Einverleibung des Fremden. Es theoretisiert ein hybrides Kunstverständnis, das hegemonial geprägte Dichotomien überwindet. Irina Hiebert Grun analysiert zeitgenössische Werke von Ricardo Basbaum, Anna Maria Maiolino, Cildo Meireles, Ernesto Neto und Adriana Varejão, die neue Varianten der kulturellen Anthropophagie erproben. Damit liefert sie einen Beitrag zu einer dezentrierten, transkulturellen Kunstgeschichtsschreibung, die ein Aufbrechen des westlichen Kanons und die Einnahme einer globalen Perspektive fordert.

39,99 € *

2020-01-15, 336 Seiten
ISBN: 978-3-8394-5030-7
Dateigröße: 6.59 MB

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Irina Hiebert Grun

Irina Hiebert Grun, Staatliches Museum Berlin, Deutschland

Autor_in(nen)
Irina Hiebert Grun
Buchtitel
Strategien der Einverleibung Die Rezeption der Antropofagia in der zeitgenössischen brasilianischen Kunst
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
336
ISBN
978-3-8394-5030-7
DOI
Warengruppe
1583
BIC-Code
AC ACX
BISAC-Code
ART044000 ART015110
THEMA-Code
AGA
Erscheinungsdatum
2020-01-15
Themen
Postkolonialismus, Kulturgeschichte, Amerika, Kunst
Adressaten
Kunstgeschichte, Kunstwissenschaft, Kulturwissenschaft, Postkoloniale Theorie, Gender Studies
Schlagworte
Brasilien, Kunst, Lateinamerika, Postkolonialismus, Moderne, Gegenwartskunst, Antropofagia, Museumspraxis, Südamerikanische Kunst, Amerika, Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts, Kunstgeschichte des 21. Jahrhunderts, Kunstwissenschaft

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