Film als Weltkunst

Zur Genealogie einer Reflexionstheorie der Kunst

Von der Erfindung des Kinematographen 1895 bis zum Ende der Stummfilmära in den 1930er Jahren wandelte sich der Film von einer technischen Attraktion zu einer bis heute ebenso populären wie ästhetisch umstrittenen Kunstform. Stefan Priester rekonstruiert die Entwicklung der Filmkunst und der sie begleitenden filmästhetischen Kontroversen aus differenzierungstheoretischer Perspektive als Genese einer Weltkunst. Er zeigt, dass Filmkunst nicht als Durchsetzung künstlerischer Autonomie gegenüber externen Einflüssen entsteht. Konstitutiv für die Ausdifferenzierung der Filmkunst und ihrer Reflexionstheorie ist vielmehr der Rückgriff auf wechselnde Anlehnungskontexte wie Wirtschaft und Unterhaltung.

Kapitel-Übersicht

  1. Frontmatter

    Seite 1
  2. Editorial

    Seiten 2 - 4
  3. Inhalt

    Seiten 5 - 8
  4. Einleitung

    Seiten 9 - 16
  5. 1. Soziologische Perspektiven auf Ästhetik und Kunst des Films

    1.1 Konturen des Filmkunstdiskurses

    Seiten 18 - 22
  6. 1.2 Filmhistorischer Forschungsstand

    Seiten 22 - 32
  7. 1.3 Kunstsoziologischer Forschungsstand

    Seiten 32 - 48
  8. 2. Struktur, Medium und Reflexion der Filmkunst

    Einleitung

    Seiten 49 - 51
  9. 2.1 Gesellschaftsstruktur und Semantik

    Seiten 51 - 59
  10. 2.2 Wechsel der Anlehnungskontexte

    Seiten 59 - 61
  11. 2.3 Kunst als Beobachtung zweiter Ordnung

    Seiten 61 - 67
  12. 2.4 Die Funktion der Reflexion

    Seiten 67 - 72
  13. 2.5 Ausblick auf die historischen Fallstudien

    Seiten 72 - 74
  14. 3. Phase 1: Film als Reproduktion und Attraktion

    3.1 Apparate optischer Reproduktion

    Seiten 77 - 83
  15. 3.2 Kino der Attraktionen

    Seiten 83 - 91
  16. 3.3 Selbstbeschreibung des Illusionismus

    Seiten 91 - 99
  17. 3.4 Zukunftsentwürfe der Kinoreformbewegung

    Seiten 99 - 102
  18. 3.5 Zwischenfazit

    Seiten 102 - 104
  19. 4 Phase 2: Film als Kunst/Unkunst

    4.1 Film als Massenmedium

    Seiten 106 - 113
  20. 4.2 Von Attraktion zu Narration

    Seiten 113 - 117
  21. 4.3 Film als Gefahr oder Potential?

    Seiten 117 - 126
  22. 4.4 Zwischenfazit

    Seiten 126 - 130
  23. 5. Phase 3: Film als Eigenwelt

    5.1 Spielfilm als Industriestandard und Kunstwerk

    Seiten 132 - 134
  24. 5.2 Filmästhetik als Reflexionstheorie der Filmkunst

    Seiten 134 - 154
  25. 5.3 Zwischenfazit

    Seiten 154 - 156
  26. 6. Ausdifferenzierung der Filmkunst in der Moderne

    6.1 Phasen der Ausdifferenzierung

    Seiten 158 - 160
  27. 6.2 Mechanismen der Ausdifferenzierung

    Seiten 160 - 169
  28. 6.3 Konsequenzen

    Seiten 170 - 178
  29. Ausblick

    Seiten 179 - 180
  30. Literatur

    Seiten 181 - 200
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32,99 € *

2019-12-04, 200 Seiten
ISBN: 978-3-8376-5034-1

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Stefan Priester

Stefan Priester, Universität Hamburg, Deutschland

Besprochen in:
www.hhprinzler.de, 22.05.2020, Hans Helmut Prinzler
Autor_in(nen)
Stefan Priester
Buchtitel
Film als Weltkunst Zur Genealogie einer Reflexionstheorie der Kunst
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
200
Ausstattung
kart., Dispersionsbindung
ISBN
978-3-8376-5034-1
DOI
10.14361/9783839450345
Warengruppe
1729
BIC-Code
JHB ABA JFD APFA JFFS
BISAC-Code
SOC026000 ART009000 SOC052000 PER004030 POL033000
THEMA-Code
JHB ABA JBCT ATF GTQ
Erscheinungsdatum
2019-12-04
Auflage
1
Themen
Globalisierung, Kunst, Film
Adressaten
Soziologie, Filmwissenschaft, Medienwissenschaft, Kulturwissenschaft, Ästhetik
Schlagworte
Differenzierungstheorie, Film, Kunst, Autonomie, Kino, Massenmedium, Weltgesellschaft, Rudolf Arnheim, Filmgeschichte, Kunstsoziologie, Systemtheorie, Beobachtung, Kinematograph, Chronophotographie, Spielfilm, Zensur, Gesellschaftstheorie, Kulturindustrie, Globalisierung, Mediensoziologie, Soziologie

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