Zum Bischof werden im Mittelalter

Eine praxistheoretische Analyse vormoderner Selbstbildung

Bischöfe des Mittelalters bewegten sich im Spannungsfeld von geistlicher und weltlicher Macht. Jede dieser Sphären brachte eigene, teilweise konfligierende Anforderungen und Erwartungen mit sich. Ines Weßels nimmt den Prozess des bischöflichen Subjekt-Werdens in diesem Kontext in den Blick. Mit Hilfe einer praxistheoretischen Analyseoptik stellt sie in ihrer Untersuchung spätmittelalterlicher Chroniken dar, wie historische Akteure versuchten, sich zum Bischof zu bilden. Damit zeigt sie auf, dass auch in vormoderner Gesellschaft ein Subjekt nicht gegeben ist, sondern sich in sozialen Praktiken immer wieder neu formen und positionieren musste.

60,00 € *

2020-05-27, ca. 290 Seiten
ISBN: 978-3-8376-5037-2

Erscheint voraussichtlich bis zum 27. Mai 2020

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Ines Weßels

Ines Weßels, Carl von Ossietzky-Universität Oldenburg, Deutschland

Autor_in(nen)
Ines Weßels
Buchtitel
Zum Bischof werden im Mittelalter Eine praxistheoretische Analyse vormoderner Selbstbildung
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
ca. 290
Ausstattung
kart., Klebebindung, 1 SW-Abbildung, 2 Farbabbildungen
ISBN
978-3-8376-5037-2
Warengruppe
1558
BIC-Code
HBJD HBTB HBLC
BISAC-Code
HIS014000 HIS054000 HIS037010
THEMA-Code
NHD NHTB NHDJ
Erscheinungsdatum
2020-05-27
Auflage
1
Themen
Religion, Mensch, Kulturgeschichte
Adressaten
Geschichtswissenschaft, Mediävistik, Theologie, Religionswissenschaft, Soziologie, Kulturwissenschaft
Schlagworte
Geschichte, Mittelalter, Bischöfe, Selbstbildung, Subjektivierung, Kirche, Sozialität, Chronik, Vormoderne, Religion, Mensch, Kulturgeschichte, Deutsche Geschichte, Sozialgeschichte, Mittelalterliche Geschichte, Religionssoziologie, Geschichtswissenschaft

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