Verfilmte Autorschaft

Auftritte von Schriftsteller*innen in Dokumentationen und Biopics

Das Bild, das sich Lesende privat und professionell von Schriftsteller*innen und deren Poesie und Poetik machen, wird seit dem frühen 20. Jahrhundert ganz erheblich von Filmen geprägt. Dokumentationen und halb-fiktionale Biopics schreiben an der Literaturgeschichte mit – von der literaturwissenschaftlichen Forschung werden sie bisher jedoch nicht zur Kenntnis genommen. Die Beiträger*innen richten daher erstmals den Fokus auf die Theorie und Geschichte dieses intermedialen Genres. Diskutiert werden die Inszenierungstechniken und Narrative verfilmter Autorschaft an zahlreichen Beispielen: vom Stummfilm bis in die Gegenwart, von Friedrich Schiller bis Felicitas Hoppe.

40,00 € *

3. November 2020, 284 Seiten
ISBN: 978-3-8376-5063-1

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Torsten Hoffmann

Torsten Hoffmann, Universität Stuttgart, Deutschland

Doren Wohlleben

Doren Wohlleben, Philipps-Universität Marburg, Deutschland

1. Warum ein Buch zu diesem Thema?

Weil uns Litpics mit ihrer Vielseitigkeit und Experimentierfreude privat und professionell interessieren, es aber bisher keinen so vielstimmigen Band zum Thema verfilmter Autorschaft gibt.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Es bringt aktuelle Forschungsansätze in einen Dialog (siehe Frage 3) und hilft darüber hinaus auch beim reflektierten Einsatz solcher Filme in der schulischen und universitären Lehre. Ganz grundsätzlich geht es der Frage nach, wie sich die – von außen gesehen – eher eintönige Arbeit des Texteschreibens filmisch spannend erzählen lässt.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Das Buch bringt drei Debatten zusammen, die sich in den letzten Jahren zu Schwerpunkten der Forschung entwickelt haben: zur Intermedialität, zur Inszenierung von Autorschaft und zur (spätmodernen) Kreativität. In den Beiträgen werden diese Aspekte in einen – wie wir finden: sehr produktiven – Dialog gebracht.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Das Buch wird schon im Buch diskutiert – im abschließenden Podiumsgespräch mit zwei Filmemacher*innen. Ansonsten gerne mit allen, die an den Strategien und Effekten interessiert sind, mit denen literarische Autorschaft in ein fremdes Medium übertragen wird, nicht zuletzt mit gefilmten Autorinnen und Autoren.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Im Film wird Literaturgeschichte weiter geschrieben, Poetik mit anderen Mitteln fortgesetzt und unser Bild von Autorschaft (vor-) geprägt – darum geht es.

»Alle Beiträge auf hohem Niveau.«
Hans Helmut Prinzler, www.hhprinzler.de, 25.11.2020
Autor_in(nen)
Torsten Hoffmann / Doren Wohlleben (Hg.)
Buchtitel
Verfilmte Autorschaft Auftritte von Schriftsteller*innen in Dokumentationen und Biopics
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
284
Ausstattung
kart., Dispersionsbindung, 35 SW-Abbildungen
ISBN
978-3-8376-5063-1
DOI
10.14361/9783839450635
Warengruppe
1562
BIC-Code
DSB JFD APFA
BISAC-Code
LIT000000 SOC052000 PER004030 LIT004170
THEMA-Code
DSB JBCT ATF
Erscheinungsdatum
3. November 2020
Auflage
1
Themen
Film, Literatur
Adressaten
Literaturwissenschaft, Filmwissenschaft, Medienwissenschaft, Kulturwissenschaft, Geschichtswissenschaft
Schlagworte
Intermedialität, Film, Literatur, Inszenierungspraktiken, Literaturbetrieb, Literaturgeschichte, Autor*innenschaft, Biographie, Dokumentation, Biopic, Filmbiographie, Poesie, Poetik, Narratologie, Stummfilm, Allgemeine Literaturwissenschaft, Germanistik, Kulturgeschichte, Literaturwissenschaft

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