Wissenschaftsmuseen

Das Berliner Medizinhistorische Museum der Charité und die Londoner Wellcome Collection als Orte des Wissens

Das Museum ist ein Ort des Wissens. Doch dieses Wissen entsteht erst durch die dort ausgestellten Exponate (die einzelnen Dinge) sowie die Art und Weise ihrer Inszenierung. Anhand der beispielhaft ausgewählten Wissenschaftsmuseen »Berliner Medizinhistorisches Museum der Charité« und der Londoner »Wellcome Collection« analysiert Stefanie Kohl die Zusammenhänge von Ding, Inszenierung und Wissen. Das Wissen wird dabei als eine sich stetig transformierende Form der Wirklichkeitswahrnehmung verstanden. Das Museum – und insbesondere die museale Ausstellung – kann somit als Medium des Wandels von Wissen betrachtet werden.

Kapitel-Übersicht

  1. Frontmatter

    Seiten 1 - 4
  2. Inhalt

    Seiten 5 - 6
  3. Dank

    Seiten 7 - 8
  4. Vorbemerkung

    Seiten 9 - 12
  5. 1. Einleitung

    1.1 Der Wandel des Wissens im Museum

    Seiten 13 - 14
  6. 1.2 Untersuchungskorpus

    Seiten 14 - 18
  7. 1.3 Ziel

    Seiten 18 - 19
  8. 1.4 Herangehensweise und methodisches Vorgehen

    1.4.1 Ausgangslage – Museen und ›Dinggeschichte‹

    Seiten 20 - 24
  9. 1.4.2 Vorgehensweise

    Seiten 24 - 30
  10. 2. Theoretisches

    Einleitung

    Seiten 31 - 34
  11. 2.1 Begriffe und Konzepte

    2.1.1 Epistemologie

    Seiten 34 - 37
  12. 2.1.2 ›Dinggeschichte‹ nach Korff

    Seiten 37 - 42
  13. 2.1.3 Kultursemiotik nach Jana Scholze

    Seiten 42 - 47
  14. 2.2 Museale Realisierungsformen

    2.2.1 Die Sammlung/Das Depot

    Seiten 48 - 59
  15. 2.2.2 Die Dauerausstellung

    Seiten 59 - 63
  16. 2.2.3 Die Sonderausstellung

    Seiten 63 - 67
  17. 2.3 Zusammenhang zwischen Gestaltung und Inszenierung

    Seiten 67 - 70
  18. 3.1 Das Museum und seine Geschichte

    Einleitung

    Seiten 71 - 76
  19. 3.1.1 Die Dauerausstellung Dem Leben auf der Spur

    Seiten 76 - 92
  20. 3.1.2 Die Sonderausstellung Visite im Depot

    Seiten 92 - 94
  21. 3.1.3 Die Interventionsausstellung Die Seele ist ein Oktopus

    Seiten 94 - 96
  22. 3.1.4 Das Depot

    Seiten 96 - 98
  23. 3.2 Der repräsentative Zusammenhang der Dinge

    3.2.1 In der Dauerausstellung: Präparat No. 2119

    Seiten 98 - 110
  24. 3.2.2 In der Interventionsausstellung: Präparat Enzephalomalazie

    Seiten 110 - 120
  25. 3.2.3 Im Depot

    Seiten 121 - 124
  26. 3.3 Zusammenfassung

    Seiten 124 - 126
  27. 4.1 Das Museum und seine Geschichte – Henry Wellcome und seine Visionen

    Einleitung

    Seiten 127 - 138
  28. 4.1.1 Dauerausstellung Medicine Now

    Seiten 138 - 148
  29. 4.1.2 Dauerausstellung Medicine Man

    Seiten 148 - 152
  30. 4.1.3 Sonderausstellung Electricity

    Seiten 153 - 156
  31. 4.1.4 Das Depot

    Seiten 156 - 157
  32. 4.2 Der repräsentative Zusammenhang der Dinge

    4.2.1 In der Dauerausstellung Medicine Now: The Library of the Human Genom

    Seiten 158 - 173
  33. 4.2.2 In der Dauerausstellung Medicine Man: Metal Instruments

    Seiten 174 - 195
  34. 4.2.3 In der Sonderausstellung Electricity: X. laevis (Spacelab) 2017

    Seiten 195 - 203
  35. 4.2.4 Im Depot

    Seiten 203 - 206
  36. 4.3 Zusammenfassung

    Seiten 206 - 210
  37. 5. Zusammenfassung

    Seiten 211 - 218
  38. 6. Literaturverzeichnis

    Print

    Seiten 219 - 228
  39. Online

    Seiten 228 - 232
  40. 7. Abbildungsverzeichnis

    Seiten 233 - 236
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45,00 € *

10. März 2020, 236 Seiten
ISBN: 978-3-8376-5085-3

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Stefanie Kohl

Stefanie Kohl, Universität Rostock, Deutschland

1. Warum ein Buch zu diesem Thema?

Als ich anfing, mich mit dem Thema zu beschäftigen, suchte ich nach einem Buch, in dem der Wandel im Umgang mit dem Wissen in Wissenschaftsmuseen und -ausstellungen beschrieben wird. Ich fand keins, und bekam Lust, es selbst zu schreiben.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Es macht aufmerksam darauf, dass unsere Wahrnehmung der Dinge in Wissenschaftsmuseen grundlegend abhängt von den Präsentationsformen, von der Art und Weise, wie uns die Dinge gezeigt werden. Und diese Formen sind einem historischen Wandel unterworfen. Ich hoffe, dass das Buch eine Anregung ist, sich mit diesen Zusammenhängen zu beschäftigen.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

In Zeiten, in denen kulturelle Einrichtungen sich vermehrt auch Fragen von Kosten und Nutzen stellen müssen, der Outcome einer Ausstellung vor allem an Besucherzahlen abgelesen wird, lohnt es sich, darüber nachzudenken, wie Wissensproduktion und -vermittlung im Museum funktionieren kann – ohne zum Spektakel zu werden.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Ich habe das Buch während der Arbeit daran mit meinem Doktorvater, mit Kollegen, Freunden und Familie oft besprochen. Ich diskutiere es gern mit jedem, der Interesse und Spaß am Thema und am Diskutieren hat.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Mit der Veränderung unserer Vorstellung von Wissenschaft wandelt sich auch die Art und Weise, wie uns die Dinge in Wissenschaftsmuseen gezeigt werden.

Autor_in(nen)
Stefanie Kohl
Buchtitel
Wissenschaftsmuseen Das Berliner Medizinhistorische Museum der Charité und die Londoner Wellcome Collection als Orte des Wissens
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
236
Ausstattung
kart., Klebebindung, 22 SW-Abbildungen
ISBN
978-3-8376-5085-3
DOI
10.14361/9783839450857
Warengruppe
1581
BIC-Code
GM
BISAC-Code
ART059000 BUS100000
THEMA-Code
GLZ
Erscheinungsdatum
10. März 2020
Auflage
1
Themen
Kultur, Museum, Kulturmanagement
Adressaten
Museologie, Kulturwissenschaft, Soziologie, Geschichtswissenschaft, Wissenschaftsforschung sowie Praktiker_innen im Bereich Kulturarbeit
Schlagworte
Wissen, Wandel, Transfer, Ding, Inszenierung, Museum, Wissenschaftsmuseum, Dinggeschichte, Gottfried Korff, Jana Scholze, Berlin, London, Wirklichkeit, Wahrnehmung, Exponat, Ausstellung, Repräsentation, Kultur, Kulturmanagement, Museumswissenschaft, Praktische Museumskunde, Kulturelle Bildung

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