Der klassische Populismus Lateinamerikas

Politolinguistische Perspektiven auf Argentinien, Brasilien und Mexiko

Paul Danler nimmt sich dem klassischen Populismus Lateinamerikas in einem Dreischritt an: Zunächst beleuchtet er die Ursprünge des Populismus, ergründet und porträtiert daraufhin den klassischen Populismus Lateinamerikas, um schließlich der Frage nach allgemeinen Merkmalen des Populismus nachzugehen. Dabei gewährt die Politolinguistik als Untersuchungsmethode – die in ihrem Ansatz Interessen und Analysestrategien der Politik- und Sprachwissenschaft kombiniert – sowie als moderne und aufschlussreiche Teildisziplin der angewandten Linguistik völlig neue Einblicke in die Mechanismen der Sprache der Politik.

Kapitel-Übersicht

  1. Frontmatter

    Seiten 1 - 4
  2. Inhalt

    Seiten 5 - 6
  3. 1. Einleitung

    Seiten 7 - 12
  4. 2. Diskursanalyse, Rhetorik und Politolinguistik

    2.1 Sozio-historische vs. kritische vs. linguistische Diskursanalyse

    Seiten 13 - 21
  5. 2.2 Rhetorik: Ethos, Pathos, Logos

    Seiten 21 - 28
  6. 2.3 Politolinguistik

    Seiten 28 - 32
  7. 3. Die politisch-historische Dimension

    3.1 Argentinien

    Seiten 33 - 60
  8. 3.2 Brasilien

    Seiten 61 - 95
  9. 3.3 Mexiko

    Seiten 95 - 124
  10. 4. Die Frage des Populismus

    4.1 Was ist Populismus?

    Seiten 125 - 132
  11. 4.2 Die Merkmale des Populismus

    Seiten 132 - 138
  12. 4.3 Die Geschichte des Populismus und die Bedeutung der historischen Situierung

    Seiten 138 - 141
  13. 4.4 Der klassische Populismus Lateinamerikas

    Seiten 141 - 144
  14. 4.5 Perón, Vargas, Cárdenas – die klassischen Populisten Lateinamerikas

    Seiten 144 - 148
  15. 5. Die linguistische Diskursanalyse als integraler Bestandteil der Politolinguistik

    5.1 Morphosyntax

    Seiten 149 - 160
  16. 5.2 Lexikologie und lexikalische Pragmatik

    Seiten 160 - 173
  17. 5.3 Kognitive Semantik

    Seiten 173 - 185
  18. 5.4 Kognitive Pragmatik

    Seiten 186 - 193
  19. 5.5 Informale Logik als Logos der Rhetorik

    Seiten 193 - 210
  20. 6. Exemplarische sprachliche Analysen historischer Reden von Juan Perón, Getúlio Vargas und Lázaro Cárdenas

    6.1 Juan Perón: 31. August 1955 – Plaza de Mayo in Buenos Aires: »Cuando uno de los nuestros caiga, caerán cinco de ellos.«

    Seiten 212 - 230
  21. 6.2 Getúlio Vargas: 1. Mai 1951 – Estádio do Vasco da Gama in Rio de Janeiro: Discurso no Dia do Trabalho

    Seiten 230 - 255
  22. 6.3 Lázaro Cárdenas: 22. Dezember 1935 – Plaza de la Constitución (Zócalo) in Mexiko-Stadt: Discurso a los trabajadores del país

    Seiten 255 - 282
  23. 7. Konklusion

    Seiten 283 - 290
  24. Literaturverzeichnis aus Geschichts- und Politikwissenschaften

    Seiten 291 - 300
  25. Literaturverzeichnis aus Sprachwissenschaft, Rhetorik und Argumentationstheorie

    Seiten 301 - 320
Mehr
44,99 € *

3. September 2020, 320 Seiten
ISBN: 978-3-8394-5086-4
Dateigröße: 2.58 MB

als Sofortdownload verfügbar

* = Preise inkl. Mehrwertsteuer.

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Paul Danler

Paul Danler, Universität Innsbruck, Österreich

1. Warum ein Buch zu diesem Thema?

Der Populismus ist aktueller denn je, aber es gibt verschiedene Formen von Populismus. Im Buch geht es ganz konkret um den klassischen Populismus Lateinamerikas. Einerseits wird dieser vor dem Hintergrund seiner Entstehungsgeschichte beleuchtet, wodurch erst die historisch-politischen Dynamiken einsichtig werden, die letztlich zu Populismus führen (können), andererseits wird ganz besonderes Augenmerk auf die Sprache des klassischen Populismus gelegt.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Das ganz Neuartige an diesem Buch ist eigentlich die politolinguistische Perspektive auf den (klassischen) Populismus Lateinamerikas. Die Politolinguistik wird neu konzeptualisiert und in dieser neu konzeptualisierten Form als legitime, ja sogar notwendige Subdisziplin der angewandten Sprachwissenschaft positioniert.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Dem Thema kommt insofern eine ganz besondere Bedeutung in der aktuellen Forschungsdebatte zu, als die Politolinguistik als interdisziplinärer und mehrdimensionaler sprachanalytischer Ansatz verstanden wird, der heranzuziehen ist, um zunächst politikwissenschaftlich betrachtete Themen aus linguistischer Perspektive weiter zu vertiefen. Die Politik- und Sprachwissenschaften ergänzen und verbinden sich und gewähren als interdisziplinärer Ansatz neue Einsichten.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Sehr gerne mit Kognitionswissenschaftler_innen, um mehr darüber herauszufinden, wie uns die (politische) Sprache physisch und in der Folge psychisch verändert.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Das Buch erklärt umfassend den klassischen Populismus Lateinamerikas und bestätigt dabei die Notwendigkeit einer neu konzeptualisierten Politolinguistik als Subdisziplin der angewandten Sprachwissenschaft.

Autor_in(nen)
Paul Danler
Buchtitel
Der klassische Populismus Lateinamerikas Politolinguistische Perspektiven auf Argentinien, Brasilien und Mexiko
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
320
ISBN
978-3-8394-5086-4
DOI
10.14361/9783839450864
Warengruppe
1733
BIC-Code
JPF CF
BISAC-Code
POL042000 LAN009000
THEMA-Code
JPF CF
Erscheinungsdatum
3. September 2020
Themen
Politik, Sprache, Literatur
Adressaten
Politikwissenschaft, Sprachwissenschaft, Geschichtswissenschaft, Amerikanistik, Romanistik, Hispanistik
Schlagworte
Populismus, Lateinamerika, Argentinien, Brasilien, Mexiko, Politolinguistik, Diskursanalyse, Zeitgeschichte, Pragmatik, Zeitgeist, Logik, Juan Perón, Getúlio Vargas, Lázaro Cárdenas, Sprache, Lexikologie, Rhetorik, Politik, Literatur, Politische Ideologien, Sprachwissenschaft, Romanistik, Literaturwissenschaft

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