Elternwerden zwischen »Babyfernsehen« und medizinischer Überwachung

Eine Ethnografie pränataler Ultraschalluntersuchungen

Warum sind Ultraschalluntersuchungen bei Schwangeren so beliebt? Welche Konsequenzen hat es, wenn bereits vorgeburtlich Informationen über das Geschlecht und den körperlichen Zustand des Ungeborenen vorliegen? Eva Sänger rekonstruiert auf der Basis von Interviews und ethnografischen Beobachtungen wie diese bildgebende Technologie das vorgeburtliche Elternwerden mitgestaltet. Ihre praxis- und subjektivierungsanalytische Studie fasst medizinische Ultraschalluntersuchungen dabei als kulturelle Praxis auf und zeigt: Es ist gesellschaftlich problematisch, wenn Ultraschalluntersuchungen vor dem Hintergrund der pränataldiagnostischen Suche nach auffälligen fötalen Entwicklungen zum Familienereignis umfunktioniert werden.

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2020-06-19, 406 Seiten
ISBN: 978-3-8376-5179-9

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Eva Sänger

Eva Sänger, Universität zu Köln, Deutschland

Autor_in(nen)
Eva Sänger
Buchtitel
Elternwerden zwischen »Babyfernsehen« und medizinischer Überwachung Eine Ethnografie pränataler Ultraschalluntersuchungen
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
406
Ausstattung
kart., Dispersionsbindung, 3 SW-Abbildungen, 6 Farbabbildungen
ISBN
978-3-8376-5179-9
DOI
Warengruppe
1726
BIC-Code
JFSJ JHB JHBA
BISAC-Code
SOC032000 SOC022000 SOC026000
THEMA-Code
JBSF JHB JHBA
Erscheinungsdatum
2020-06-19
Auflage
1
Themen
Gesellschaft, Geschlecht, Familie
Adressaten
Gender Studies, Soziologie, Kulturwissenschaft, Kulturanthropologie, Science and Technology Studies, Hebammenwissenschaft sowie Praktiker_innen im Feld der Schwangerenvorsorge
Schlagworte
Schwangerschaft, Geburt, Pränataldiagnostik, Elternschaft, Technik, Ethnografie, Visualität, Kulturelle Praxis, Psychologie, Ultraschall, Relationalität, Körperlichkeit, Person, Affektivität, Subjektivierung, Gemeinschaft, Zweigeschlechtlichkeit, Gesellschaft, Geschlecht, Familie, Gender Studies, Körper, Soziologische Theorie, Biopolitik

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