Postwachstumsgeographien

Raumbezüge diverser und alternativer Ökonomien

Der Band »Postwachstumsgeographien« untersucht die Raumbezüge diverser und alternativer Ökonomien im Spannungsfeld von wachstumsorientierten Institutionen und multiplen sozialökologischen Krisen. Die Beiträge greifen diesen Ansatz erstmals umfassend auf und eröffnen mit konzeptionellen und empirischen Fachbeiträgen aus der Geographie und deren Nachbardisziplinen verschiedene Perspektiven auf die Möglichkeiten, Forderungen und Kritiken einer sozialökologischen Transformation. Aktuelle Diskussionen zu Postwachstumsökonomien werden aus geographischer Sicht präzisiert und mit Fallstudien und Interviews aus Zivilgesellschaft, Planung und Politik ergänzt.

29,00 € *

2020-06-24, 456 Seiten
ISBN: 978-3-8376-5180-5

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Bastian Lange

Bastian Lange, Universität Leipzig, Deutschland

Martina Hülz

Martina Hülz, Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft Hannover, Deutschland

Benedikt Schmid

Benedikt Schmid, Universität Freiburg, Deutschland

Christian Schulz

Christian Schulz, Universität Luxemburg, Luxemburg

1. Warum ein Buch zu diesem Thema?

Die Frage, wie unser Wirtschafts- und Gesellschaftssystem den vorherrschenden Wachstumszwang und seine negativen Folgen für natürliche Ressourcen, Ökosysteme und den Menschen überwinden kann, ist in Zeiten weltweiter Krisen besonders relevant. Klimawandel, Artensterben, und nicht zuletzt die Covid19-Pandemie erfordern eine Neubewertung der Ausrichtung von Produktionssystemen, Konsumpraktiken, Wohnformen, Mobilitätsmustern sowie des Verhältnisses von Erwerbs- zu Nichterwerbsarbeit.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Das Buch erweitert die wissenschaftliche, politische und mediale Debatte über Postwachstum um die räumliche Dimension. Es fragt sowohl, welche neuen Raumstrukturen und Muster sich aus postwachstumsorientierten Wirtschafts- und Lebensweisen ergeben, als auch wie die räumliche Planung (z.B. Städtebau) und Regionalentwicklungspolitik eine Neuausrichtung und Neubewertung des Produzierens, Arbeitens und Konsumierens befördern können.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Das Thema Postwachstum hat in den vergangenen Jahren vor allem in den Sozial- und zunehmend auch in den Wirtschaftswissenschaften einen enormen Bedeutungszuwachs erfahren. Es beginnt, sich in Lehrbüchern (etwa der Wirtschaftsgeographie) niederzuschlagen und verändert die Curricula etablierter Studiengänge, nicht nur an den Pionierstandorten der ›Pluralen Ökonomik‹. Es zählt zu den wichtigsten Perspektiven der aktuellen Nachhaltigkeitsforschung.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Mit Politiker*innen, Planer*innen und anderen Entscheidungsträger*innen auf lokaler und regionaler Ebene, die die Räume von morgen gestalten; mit Pionier*innen, Initiativen, Unternehmen und Netzwerken der Postwachstumsbewegung; und insbesondere mit allen, die weiterhin an ein unbegrenztes Wachstum glauben und einen grundlegenden Wandel ablehnen.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Postwachstum prägt den Raum, und der Raum beeinflusst Postwachstum.

Buchtitel
Postwachstumsgeographien Raumbezüge diverser und alternativer Ökonomien
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
456
Ausstattung
kart., Klebebindung
ISBN
978-3-8376-5180-5
DOI
Warengruppe
1662
BIC-Code
RGC JHB RPC
BISAC-Code
SOC015000 SOC026000 POL002000
THEMA-Code
RGC JHB RPC
Erscheinungsdatum
2020-06-24
Auflage
1
Themen
Wirtschaft, Raum, Stadt
Adressaten
Geographie, Raumplanung, Städtebau, Architektur, Wirtschaftswissenschaft, Sozialwissenschaft sowie Praktiker_innen in Planung, Politik und Zivilgesellschaft
Schlagworte
Postwachstum, Transformation, Postwachstumsökonomie, Postwachstumsplanung, Nachhaltigkeitstransition, Suffizienz, Transitionsräume, Nische, Netzwerk, Raum, Ökonomie, Aktivismus, Politik, Zivilgesellschaft, Krise, Wirtschaft, Stadt, Sozialgeographie, Stadtplanung, Wirtschaftssoziologie, Geographie

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