Die Hölle der Spätmoderne

Soziologische Studien zum Bedeutungswandel ewiger Verdammnis

Die Hölle ist aus der Mode geraten – oder etwa nicht? Als Androhung ewiger Verdammnis bei weltlichem Fehlverhalten kann sie in der säkularisierten Gesellschaft nicht mehr dienen. Zugleich lässt sich eine Veralltäglichung des Begriffs feststellen, die eine Bedeutungsdiffusion anzeigt: Die Hölle scheint nicht mehr für ewig zu sein, und ihre Hitze wie ihr neuer passagerer Charakter verweisen eher auf eine Assoziation mit dem Fegefeuer. Das aber wäre noch nicht einmal ein Vorhof zur Hölle. Die Beiträge des Bandes gehen der Frage nach, wie es um das Höllenverständnis in der spätmodernen Gesellschaft bestellt ist – und kommen zu interessanten Einsichten: vom Krieg bis zum Pflegeheim, von Theresienstadt bis zur Hölle der Gesellschaft.

30,00 € *

2020-12-27, ca. 250 Seiten
ISBN: 978-3-8376-5216-1

Erscheint voraussichtlich bis zum 27. Dezember 2020

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Oliver Dimbath

Oliver Dimbath, Universität Koblenz-Landau, Deutschland

Lena M. Friedrich

Lena M. Friedrich, Universität Koblenz-Landau, Deutschland

Winfried Gebhardt

Winfried Gebhardt Universität Koblenz-Landau, Deutschland

Buchtitel
Die Hölle der Spätmoderne Soziologische Studien zum Bedeutungswandel ewiger Verdammnis
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
ca. 250
Ausstattung
kart., Klebebindung
ISBN
978-3-8376-5216-1
Warengruppe
1729
BIC-Code
JFC JHB JFSR
BISAC-Code
SOC022000 SOC026000 SOC039000
THEMA-Code
JBCC JHB JBSR
Erscheinungsdatum
2020-12-27
Auflage
1
Themen
Kultur, Gesellschaft
Adressaten
Soziologie, Politikwissenschaft, Kulturwissenschaft, Musikwissenschaft, Literaturwissenschaft
Schlagworte
Kultur, Wissen, Hölle, Religion, Sprache, Medien, Himmel, Ewigkeit, Theresienstadt, Pflegeheim, Gedächtnis, Tod, Propagandafilm, Krieg, Jean Paul Sartre, Walter Benjamin, Mode, Metal, Film, Gesellschaft, Kultursoziologie, Wissenssoziologie, Religionssoziologie, Soziologie

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